Datum: 25.02.2010
Ort: Staszów
Institution: Liceum Ogólnokształcące w Staszowie
Zielgruppe/ Klasse: Erstklässler
Teilnehmerzahl: 34
Staszów ist eine Mittelgroße Stadt, die unweit von Kielce liegt. Der Weg war aber nicht so einfach, weil der harte Winter unwahrscheinlich viele Löcher allenthalben hinterlassen hat, was den Fahrer zu einem Slalommeister machen lässt, wenn er mit allen vier Rädern nach Hause zurückkommen will. Jetzt weiß man nicht mehr, was auch besser ist: Der harte Winter oder die unzähligen Löcher im Asphalt.
Das Lyzeum befindet sich in einem schönen Gebäude, das von einem bequemen Parkplatz umgeben ist, wo die einzelnen Autos ihre festen Plätze zugeteilt bekommen haben. Der Deutschwagen durfte jedoch parken, weil die einladende Deutschlehrerin dafür vorgesorgt hat. Die Entfernung vom Gebäude war diesmal auch nicht gerade winzig, aber da kamen einige Jungs, die beim Auspacken und Tragen geholfen haben. Die Aula war sehr schön eingerichtet. Es gab alle notwendigen Hilfsmittel, um pünktlich um 11.55 Uhr mit dem Unterricht anzufangen.
Der DWT-Moderator hatte 34 Schülerinnen und Schülern Argumente dargestellt, die alle Anwesenden zum intensiven Deutschlernen überzeugen sollten. In Staszów ist es sehr wichtig, gut zu argumentieren, weil es an Gymnasien in dieser Stadt - was kaum zu glauben ist - überhaupt keinen Deutschunterricht gibt. Das ist eine Seltenheit, mit der sich der Deutschwagen fast nicht trifft, indem er doch sehr viele Städte besucht, die von ähnlicher Größe wie Staszów sind. Die heutige Welt verlangt nach Mehrsprachigkeit. Das Englische ist eigentlich außerstande, alle Bedürfnisse bei der internationalen Kommunikation zu befriedigen. Polen hat seit Ewigkeit zwei Nachbarn. Russisch wird in Staszów gelehrt und Deutsch erst im Lyzeum. Da haben die Jugendlichen in Staszów keine Gelegenheit, ihre Sprachwünsche zu erfüllen, wenn sie mehr, länger und intensiver Deutsch lernen möchten, als das im lyzealen Lehrprogramm vorgesehen wurde. Hätten sie die Möglichkeit, bereits im Gymnasium Deutsch zu lernen, so könnten sie im Lyzeum ihre Sprachkenntnisse vertiefen und vervollkommnen, statt erst so spät mit Deutsch anzufangen. Die Stadt würde viele Fachleute mit Deutschkenntnissen gewinnen, was ihre Entwicklungschancen multiplizieren würde. Jede Stadt muss heute für Werbung sorgen, um im heutigen Europa florieren zu können. Es gibt keine besseren Kanäle, bekannt zu werden, als sprachliche Brücken zu bauen und Botschafter mit guten Sprachkenntnissen in die Welt zu schicken. Hoffentlich werden die Stadtbehörden außer anderen Sprachen, den zukünftigen Gymnasiasten auch das Deutsche anbieten…
Die Erstklässler, die sich am heutigen Unterricht beteiligt haben, übten Substantive, Verben, Körperteile, Städtenamen und lernten deutsche Bundesländer kennen. Es gab dabei sehr viel Spaß, und alle konnten sich überzeugen, dass das Deutschlernen kein mühsamer Vorgang ist. Es hat auch Preise gegeben, die den Teilnehmern gut gefallen haben.
Ich danke Frau Katarzyna Pierścińska für die Einladung, Hilfe bei der Durchführung des Unterrichts wie auch den schmackhaften Kaffee und das Gespräch. Ich möchte mich ebenso bei der Schulleiterin bedanken, mit der wir ein höchstinteressantes Gespräch über Fremdsprachen in Staszów geführt haben. Der Schulsekretärin danke ich für den guten Tee, der mir vor der Fahrt nach Hause sehr gut getan hat. Vielen Dank!

Wer kann das sein?

Die ersten Preise wurden gewonnen!

Alle machten sich ans Werk!

Die Deutschlehrerin hilft beim Wettbewerb.

Die Künster lassen sich ja schon was einfallen.

Die beiden Jungs können auf den ersten Platz stolz sein.

Reine Wahrheit!

Liebeserklärung...

Alle Künstler wurden entlohnt!

Jetzt kennt man ja schon das Nachbarland!