Datum: 25. November 2009
Ort: Tychy
Institution:
Schulkomplex Nr. 7 in Tychy
Zielgruppe: Technikum
Teilnehmerzahl: 20
Am heutigen Tag kam der Deutsch-Wagen wieder nach Tychy, diesmal zum Schulkomplex Nr. 7. Es war überhaupt nicht schwierig, die Schule zu finden, denn an Ort und Stelle führte den Deutsch-Wagen der Geruch der bayerischen Spätzle, Zwiebelsuppe, Bratkartoffeln und anderer Spezialitäten, die die Schüler anlässlich des Sprachentages vorbereitet haben. Kein Wunder: die Schule beinhaltet ein berühmtes gastronomisches Technikum, zu dessen Absolventen die Ehe Spiż gehört – Begründer und Besitzer der Mini-Brauereien und Restaurants, u.a. am Marktplatz in Wroclaw.
Der Sprachentag hatte zum Ziel, die Jugendlichen zum Fremdsprachenlernen anzuregen und zu zeigen, dass das Lernen auch Spaß machen kann. In den Schulkorridoren wurden die Stände aufgestellt, die drei Länder: Deutschland, Russland und Großbritannien präsentierten. Man konnte dort typische Musik hören, Fotos und charakteristische Gegenstände anschauen. In Russland gab es „Matrioschken“, in England einen roten Doppeldecker und in Deutschland einen Bierkrug für eine Maß Bier. Die Schüler an den Ständen waren anpassend in den Trachten angekleidet und servierten typische Nationalspeisen. Zusätzlich fanden in der Schulaula zahlreiche Wettbewerbe statt und Filme in Originalfassung mit polnischen Inschriften präsentiert. Natürlich durfte der Deutschwagen nicht fehlen! So beschreibt den Besuch des Deutschwagens die Organisatorin des ganzen Sprachentages – Frau Agnieszka Kruber-Korda:
„Anlässlich des Sprachentages kam zu uns im Rahmen des Projekts „Deutsch-Wagen-Tour” Frau Małgorzata Urlich-Kornacka vom Goethe-Institut und führte in unserer Schule innovative Unterrichte durch. Die Schüler, die an dem Projekt teilnahmen, waren richtig begeistert, denn statt Bücher und Heften, gab es ein Animationstuch von Klanza und Musikinstrumente. Die Schüler tanzten, sangen, zeichneten, lernten ein Gedicht und spielten Theater. Allen Teilnehmern hat der Deutschunterricht außerordentlich gut gefallen, deshalb warten sie schon ungeduldig auf den nächsten Besuch. Das Projekt hat zum Ziel, die deutsche Sprachen unter den Schülern zu propagieren, deshalb haben die Unterrichte eine völlig andere Form. Die Schüler bekommen kleine Geschenke und was am wichtigsten ist – unvergessliche Erlebnisse.“