Aaaaachtung! Gerry und Kitti erobern den Zughafen.
Auch die beiden durften zuerst in die strenge Schule von Patte. Vor dem Spiegel konnten sie sich genau beobachten, ob der Rhythmus stimmt und wie weit der Mund beim Singen geöffnet sein muss.
Mit dem Training im Ohr sind die beiden zu André. Oder wollten sie doch alles allein aufnehmen? Gerry nimmt schon einmal Platz am Mischpult.
Unterstützung gab es auch von Julia. Sie hat Gerry und Kitti durch den Zughafen geführt und stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Schon jetzt von allen ein Dankeschööön dafür.
Dann ab in die Gesangskabine – natürlich jeder einzeln und schließlich das krönende Abschlussbild mit unserem großartigen Tonmeister André.
Die anderen sind nach Jena gesprungen. In der Schillerstadt gab es einiges zu entdecken. Zum Beispiel die verblüffende Ähnlichkeit zwischen Francys und dem Dichter. Im Planetarium war leider das Fotografieren nicht möglich. Lassen wir den Gewinnern die Erinnerung an einen wunderschönen Sternenhimmel bei Tag.
Den besten Blick über Jena hatten die vier vom Uniturm. Oder wie man in Jena sagt, von der "Keksrolle". Über den Dächern der Universitätsstadt war die perfekte Kulisse für das ultimative Fotoshooting.
Und zum Abschluss einen dicken Kuss für unsere Betreuerin Steffi von Nomin und ND.
Am Ende waren alle zusammen noch im Kino. Danach wollte Bella früh ins Bett, denn schließlich ist für sie und Francys morgen Studiotag!!!! Hurra!
Nomin und ND hatten heute ihren großen Tag. Nach dem Frühstück ging es sofort in den Zughafen. Dort wurden die beiden von Patte, unserem großartigen Vocalcoach und Sänger, trainiert. Was macht einen richtigen Sänger aus? Atmung. Haltung und vor allem Begeisterung für das eigene Lied.
All das haben Nomi und ND direkt ins Mikrophon gepackt und waren gar nicht mehr zu bremsen. Bis zum Abend waren sie im Studio mit André. Das Ergebnis ist ein echter Gewinner-Track.
Während die mongolischen Stars noch fleißig sangen, sind auch die Gewinner aus Brasilien und Ungarn angekommen. Beim gemeinsamen Abendessen haben sich alle kennengelernt.
Thüringer Klöße und Rotkraut war unsere Stärkung, bevor es zur Lichterwanderung auf den Petersberg ging. Hier hat man den besten Blick auf die Lichter der Altstadt - und auf eine wirklich coole Truppe.
Das schöne Bild vom hell erleuchteten Erfurter Dom hat Kitty fotografiert. Dankeschön.
Eure Ulrike und Stefanie
Oh, sind wir aufgeregt. Heute geht es los. Die Gewinner von „DEiNE STiMME“ sind auf dem Weg nach Deutschland, um eine Woche lang ihre eigenen Songs im Studio aufzunehmen und vor allem, um viel Deutsch zu sprechen, zu sehen und zu schmecken.
Klar, konnten wir es kaum erwarten, die ersten Gewinner, Nomin und ND aus der Mongolei zu begrüßen.
Vom Bahnhof ging es direkt in unser schönes Hostel – das Re4 in Erfurt.
Trotz acht Stunden Flug von Ulan Bator über Moskau nach Berlin und der langen Zugreise, saßen die beiden quietsch vergnügt in unserer Küche. Das Abendessen war noch nicht abgeräumt, da war schon ihr Liedtext auf dem Tisch. Nomin und ND bringen eine unwahrscheinliche Energie mit! Yeah!
Die beiden hatten besonderes Glück: Bates machte einen Zwischenhalt auf seiner Radiotour in Erfurt und hat die beiden gecoacht. Die Gewinner hatten ganz genaue Vorstellungen, wie der Song aufgebaut sein muss. „Können wir nicht dort noch eine Bridge einbauen?“ Konnte Bates. Wir sind gespannt, wie sich das Ergebnis im Studio anhört.
Zum Schluss noch ein Starfoto.
Nach Eis und Erfurter Dom ging es direkt ins Bett.
Morgen kommen die Gewinner aus Brasilien und Ungarn. Und Nomin und ND freuen sich auf einen ganz besonderen Tag im STUUUUUUDIO!!!!
So. Puhhhh. Vor dem Tourblog über Budapest muss ich sehr viel Luft holen, denn es gibt noch mehr zu berichten, als ich selbst dachte. Also: Er hier, mit seiner Band "BEBE & The Change" sind die Botschafter von DEiNE STiMME aus Ungarn. Wer mehr über die Band wissen möchte klickt einfach hier:
Das heisst, er ist auch ein JURY-Mitglied für euch. Wer ihn noch nicht gleich erkannt hat, (wenn es überhaupt jemanden in Ungarn gibt, der ihn nicht kennt) - das ist BEBE!
Im Januar 2010 wurde DEiNE STiMME feierlich eröffnet mit einem Konzert von BATES und BEBE & THE CHANGE in Budapest. Seht selbst:
Wenn ihr noch mehr Videos von unseren Workshops auf Youtube sehen wollt, dann hier: klicken!
Und nun waren wir wieder in Budapest!
Um es abzurunden, haben wir hier die letzte Tour - Station für dieses Jahr, für den Wettbewerb 2010/2011 wieder hier in Ungarn absolviert. Und es war voll, voller, am vollsten - im Goethe-Institut. Und es ging heiss, heisser, am heissesten her.
Dazu muss ich euch erzählen, wer ausser den 100 Deutschschülern noch so alles da war: ViVa- Ungarn mit dem Moderator Ben..., die eine ganze Woche über unser tolles Projekt berichten werden...
...BEBE - natürlich auch, um beim Rhythmus zu helfen und im Fernsehen Interviews über unser Projekt zu geben...
Der Sprachabteilungsleiter aus Budapest Herr Hamm, der auch ein Interview geben musste (und zwar an uns ; )...
...und Frau Kirchner, welche nicht glaubte, dass so viele Schüler in den Raum passen werden.
Eure Deutschlehrer, die kräftig mithalfen und wir ViER von DEiNE STiMME ; ) !!!
Tja, was soll ich noch sagen zum Workshop? Wieder und wieder ein tolles Erlebnis mit euch, hoffentlich auch mit uns? Professionelles Stimmtraining in der grossen Gruppe...
...Schreiben und Rhythmus-Übungen in der kleinen Gruppe...
...unzählige tolle Präsentationen...
Wie immer eben!
Bleibt uns nur noch zum Ende zu sagen:
Ein richtig dickes, (das dickste Dankeschön an unsere Bernadett Veress ), die uns schon seit 2008 begleitet und unterstützt und ganz viele Schüler und Lehrer und Fernsehleute in Ungarn eingeladen hat! Danke natürlich an Herrn Hamm und Frau Kirchner , denn nur mit Vertrauen kann man etwas so Tolles auf die Beine stellen, danke an Katinka , denn Listen gehören eben auch dazu...
Naja und danke natürlich an ULRiKE (Klangbildverlag) , die soviel beim Texten half und und Interviews führte.
Euer BATES und ANTjE sagen schon mal Tschüss!
Wir freuen uns auf Eure Einsendungen und Mitgliedschaften in der Community und hoffen für Euch, dass IHR diejenigen werdet, die auf der nächsten CD zu hören sind!
Gebt alles, strengt euch an, lasst euch helfen von euren Lehrern oder natürlich von uns:
Auf gehts! und bis ganz bald!
Eure Bernadett aus Budapest & Antje aus Deutschland
Der 2. Workshop.....
Wir zogen um. Nun ging es in die Schule "Béke Utcai Általános Iskola" in Szeged .
Eine wunderbar helle grosse Halle! Viel Platz für unsere kleinen Spätze!
Und da schauten sie auch schon neugierig von der 1. Etage nach unten, was hier wohl gleich passiert?
Aber wie die Grossen, so die Kleinen.
Nach der anfänglichen Ruhe...
...oder besser: Konzentration auf das Lied von BATES...
...folgte ein lärmendes Texten, Probieren, Rumtoben, sich gegenseitig zeigen, was man schon geschafft hat.
So ganz zwischendurch war mal wieder das Fernsehen da. Wen wundert es?
Tja, BATES hat ja Interview-Erfahrung...
.... ich überhaupt nicht. Das ist zu erkennen, oder ; )
Dann ging es auch schon weiter, denn auch die ganz jungen Deutschliebhaber können ganz "Paletti machen" (sich beeilen), wenn es darum geht, einen Song zu schreiben. Jeder wollte nach vorne und am Mikrofon stehen. Klar!
Jeder durfte nach vorne und am Mikrofon stehen. Na klar!
Diesmal ist es BATES, der den Bühnenstars den Textzettel hält.
Und wieder ein Geschenk...! Man, die Ungarn sind echt ein herzliches Völkchen!
Wieder ist es Eva, die mit ihrer Klasse einen Rap einstudiert hat. Dieses Mal einen zum Mitsingen für alle.
Montag, Dienstag, Mittwoch ... die ganze Woche in einem Song. Wir haben uns riesig darüber gefreut!
Autogramme hier...
...Autogramme da.
Wir waren alle echt gefragt ; )!
Nach diesem freudigen und aufregendem Tag in Szeged haben wir es uns verdient, bei einem Tee ein wenig Ruhe einkehren zu lassen...
...und nochmals mit den beiden Lehrerinnen Éva und Andrea etwas zu schwatzen, über den Tag und die tollen Ergebnisse!
Die beiden haben uns ganz super unterstützt und auch dem Direktor Zsolt Mészáros gilt unser Dank!
Und auch heute ganz im Süden Ungarns, an der "Tarjáni Kéttannyelv Általános Iskola és Alapfokú Muvészetoktatási Intézmény" in Szeged erwarten uns unglaublich viele Schüler. 140 im ersten, 120 im zweiten Workshop! Dafür müssen wir alle im Auto noch eine Mütze Schlaf nehmen und Kraft sammeln ; )
Als wir in die Turnhalle der Schule kamen, dachten wir erst: "Wo sollen denn so viele Schüler sitzen oder stehen?
Aber seht selbst:
Gewimmel auch heute, wo man nur hinsieht.
Fernsehen auch heute, na klar! Bernadett machts möglich!
Und als wir dann auch hier noch ein Geschenk bekamen, war kein Halten mehr!
Éva (Deutschlehrerin) hatte mit Ihrer Klasse einen Rap vorbereitet.
Es ging dabei um spezielle Schoko-Süssigkeiten „Szaloncukor„, die man in Ungarn an den Weihnachtsbaum hängt, ganz traditionell.
Die Jungs hatten die Bonbons dabei und warfen sie in die grosse Runde!
Das gab ein riesiges HALLO!
Ein riesiges DANKE gibt es an dieser Stelle auch für Anikó sie half nicht nur bei der Organisation sondern umsorgte auch uns unglaublich toll während des Workshops!
Heute geht es in den äussersten Osten Ungarns. Bernadett erzählte uns, dass wir auf dieser Tour die ganz typischen Ecken Ungarns sehen werden. Aber zunächst 3 Stunden fahren am frühen Morgen.
BATES verbringt sie schlafend ; ) Ulrike und ich auch ; )
Denn heute soll es noch toller kommen: ..... 180 Schüler am Vormittag...
....und am Nachmittag noch einmal 140 Schüler !
Wahnsinn! Morgens waren die "Grossen" dran. Am Nachmittag die "Kleinen".
Ein riesiges Gewimmel auch heute und natürlich Fernsehen.
Und natürlich auch Hilfe von allen Seiten.
BATES...
ULRiKE...
BERNADeTT...
...und iCH....
...halfen allen beim Texten, Singen, Rappen, Vortragen.
Angst hatte davor niemand. Im Gegenteil! Alle wollten dran kommen...
...und zeigen, was sie geschrieben hatten.
Bei den Kleinen musste Bernadett in die Knie gehen, um ihnen bei der Präsentation zu helfen. Das sah immer sehr lustig aus. Und auch der SPATZ im Arm konnte so manches Lampenfieber vertreiben ; )
Wir blieben noch lange im Lehrerzimmer. Tolle Gespräche mit den Lehrerinnen Kati und Bea, eine wunderbare Ansprache der Stellvertretenden Schulleiterin Ilona und ein Gastgeschenk für jeden gab es auch noch obendrauf. Es war so toll, wir wollten einfach nicht gehen.
Aber vor uns lagen wieder 3 Stunden Fahrt zurück nach Budapest.
Hallo Leute! Hier schreiben diesmal BATES und ANTjE...
So, wie es aussieht, wird Ungarn die letzte DEiNE STiMME Tour für den 2. Wettbewerb werden. Wir freuen uns sehr darauf und sind doch auch etwas wehmütig.
Aber unsere Bernadett aus Budapest hat alles sooo toll vorbereitet, dass wir aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen, als sie uns sagte, was uns heute erwarten wird. Und nicht nur heute, sondern die nächsten Tage genauso.
Über 100 Schüler in jedem Workshop!!!!! WOW! So viele waren es nicht einmal in China im letzten Jahr. Und dort geht man irgendwie auch davon aus, weil China so viele Menschen hat. Aber in UNGARN, diesem feinen kleinen Land!
Na, auf Bernadett ist einfach Verlass. Sie informiert einfach JEDEN darüber, was es schönes vom Goethe-Institut wieder gibt.
Nun werden wir also in die „Jedlik Ányos Gépipari és Informatikai Középiskola és Kollégium“ Schule in Györ fahren. Das liegt im äussersten Norden von Ungarn.
Wir sind am Morgen etwas müde, weil wir gestern Abend erst Mitternacht mit dem Flugzeug aus Deutschland ankamen.
Aber hallo: 120 - in Worten ; ): einhundertzwanzig - Schüler wollen nun unsere ganze Aufmerksamkeit und die bekommen sie auch. Wir sind ja zu viert also keine Panik...
ALLE haben geholfen beim Texte schreiben.
Bernadett....
Ulrike...
Antje...
...und BATES wie immer natürlich!
Ein kleines Stimmtraining mit BATES und ANTjE und schon kann es los gehen mit präsentieren der Ergebnisse aus den letzten beiden Stunden konzentrierter Arbeit im Grossformat.
Und weil Bernadett so ein Multi-Super-Talent ist, hat sie gleich einmal das Fernsehen zum Workshop eingeladen. Die nächsten Tage im Übrigen auch!
Nur gut, dass das Fernsehen da war, denn es wäre schade gewesen, wenn nicht jeder in der Region
gesehen hätte, was die Schüler aus Györ auf dem Kasten haben!
Aus dem grossen Gewimmel tauchten tolle Texte auf, die mit Power vorgetragen wurden, dass es nur so knallte. Da haben sogar die Fernsehleute nicht schlecht geschaut. So etwas haben sie schon lange nicht mehr vor der Kamera gehabt.
Mit Geschenken beladen fuhren wir wieder nach Budapest zurück! Ein großer Dank geht dabei auch an die beiden Lehrerinnen Hajni und ihre Kollegin Réka, die uns tatkräftig bei der Organisation unterstützten und uns reichlich beschenkten!
Im Hotel angekommen, konnten wir dann Kräfte sammelten für den nächsten Tag, denn da geht noch mehr ; ) ...schnarch, schnarch, schnarch...
Der letzte Tag brach an und wir bereiteten uns tagsüber auf unsere Heimreise vor, die am Abend nach dem Konzert anstand.
Um fünf Uhr abends kamen wir mit gesamten Gepäck im Goethe-Institut an, wo um 18 Uhr das gemeinsame Konzert der Schüler des „Colégio Anchieta“ und den Goethe-Institut Schülern im hauseigenen und technisch sehr gut ausgestatteten Theater, stattfinden sollte.
Die Proben begannen halb sechs mit den Goethe Schülern während es für die „Colégio Anchieta“ Schüler Wurst mit Brötchen und Senf im Innenhof des Institutes gab.
Sechs von ihnen wollten ihren Song vor uns und einigen weiteren Schülern ihrer Schule vorstellen. Wie sich herausstellte hatten sie auch nochmal geübt und der mutige Kern war textsicher und gesangsstark geworden.
Nun waren die Proben beendet und die (Abschluss)Show konnte mit ein paar Minuten Verspätung beginnen.
Die Schüler des „Colégio Anchieta“ begannen und wurden unter klatschenden Händen ihrer Mitschüler und uns motiviert. Alle Zuschauer standen und wippten im Takt des Ost-West Battles der jungen Songwriter mit. Mit der dargebotenen Leitung konnten wir sehr zufrieden sein und das dankten wir Zuschauer mit dem entsprechenden Applaus.
Nun waren die Goethe Schüler an der Reihe, wo ich an die Stelle einer Schülerin getreten bin, die am Konzert leider nicht teilnehmen konnte, um den weiblichen Part einer der drei Gruppen zu ersetzten. Auch für mich eine Premiere und die Nervosität der Schüler färbten ein wenig ab. Nichts desto trotz gingen die Scheinwerfer an und wir waren für einen Moment die Künstler des Abends. Mit sechs Mikrofonen war das technisch bisher die beste Ausstattung und für die Anzahl der vorgetragenen Gesangsgruppen perfekt.
Und auch wir wurden belohnt mit dankbarem Applaus und gingen motiviert und beschwingt von der Bühne. Das anschließende Abendprogramm gestalteten wieder Loco und Krone und nun tanzten alle – sogar die Tontechniker. Um halb acht war nun auch der Abschluss unserer Brasilientour eingeläutet. Das Taxi war für um acht bestellt und es blieb noch etwas Zeit uns ein wenig zu stärken. Mit einem Glas Wein stießen wir gemeinsam mit Frank Emmerich auf den gelungenen Abschluss an. Denn auch hier wurden wieder Autogramme geschrieben und unzählige Erinnerungsfotos geschossen.
Pünktlich um acht stand das Taxi vor der Tür und der lange Heimweg von Salvador über Lissabon nach Frankfurt und letztendlich Berlin/Weimar/Halle konnte angetreten werden. Aber auch diese letzte Reise überstanden wir mit der Vorfreude auf unseren Lieben zuhause. 23.30 Uhr erreichte der letzte von uns sein Heimatziel mit einer Zugverspätung von 45 Minuten. Erschöpft aber glücklich endlich zuhause angekommen zu sein, vielen wir alle in unsere heimatlichen Betten.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen Beteiligten, Lehrern, Mitschülern und Mitwirkenden der Brasilientour ganz, ganz herzlich bedanken. Danke für Eure Unterstützung, Organisation, Teilnahme und Begeisterung!!
Es sind wunderbare Ergebnisse entstanden, unvergessliche Momente und eine Vielzahl an Eindrücken und Erlebnissen, die wir mit nach Deutschland nehmen konnten!
Danke für die tolle Zeit, euer Loco Green, Kronstädta und Kristina!
Kurz vor halb drei trudelten wir im Goethe-Institut Salvador de Bahia ein und um drei sollte der Workshop starten. Frank Emmerich und Johanna, die wir am Vortag schon kennengelernt hatten, begrüßten uns. Da die Anwerbung des Workshops erst sehr kurzfristig stattfinden konnte, waren 20 Minuten vor Beginn noch keine Teilnehmer da. Aber das muss noch nicht tragisch sein, meinten beide, denn da kann es zu kleinen Verzögerungen kommen.
Und sie hatten recht, ein paar Teilnehmer kamen noch vor um drei und wir starteten in den Workshop. Ein paar Minuten später sollte die bestehende Gruppe noch ein wenig anwachsen und wir hatten mit 6 Teilnehmern und ziemlich guten Sprachniveau eine kleine aber effektive Arbeitsgruppe.
Wir konnten den gesamten Workshop in Deutsch mit den Teilnehmern halten und nach der Lockerungsübung mit „Bernd“ konnte gleich zur kreativen Schreibphase übergegangen werden. Zwar gestaltete sich die Themenfindung kurzfristig nochmal als Entscheidungsschwierigkeit aber am Ende dessen konnten die Teilnehmer aus einem Pool an Vorschlägen wählen.
Man entschied sich für das Thema „wir stellen uns gegenseitig vor“ und los ging es mit 3 aufgeteilten Grüppchen á 2 Mann.
Wir beendeten das Texteschreiben, mit der Suche nach dem Refrain, der normalerweise zu Beginn gesucht wird, doch die vielen kreativen Einfälle der Teilnehmer haben dazu geführt, diesen Prozess diesmal umzudrehen.
Und auch hier kamen viele Vorschläge und die Idee für eine Melodie von einer Schülerin. Am Ende wurde dann das Ganze, also Strophen und Refrain geübt und fertig war der Song der Goethe-Schüler!
Somit ging auch der letzte Workshop unserer Brasilienreise zu Ende – zum Abschluss verweilten wir noch bei brasilianischem Bier und etwas stärkendem mit Frank Emmerich in einem Restaurant im Goethe Institut, bis wir dann müde und zufrieden in unsere Hotellbetten fielen.
Am Montag fand dann auch gleich der nächste Workshop am Colégio Anchieta statt, einer weiteren Privatschule mit 4000 Schülern! Natália erwartete uns bereits und wir gingen zu dem Raum in dem der Workshop stattfinden sollte. Dort trafen wir uns auch das erste Mal mit Frank Emmerich, dem Leiter der Spracharbeit des Goethe Institutes Salvador-Bahia. Er und seine Praktikantin Johanna – die wie es sich heraus stellte, mit im Orchester der STÜBA-Philharmonie von Clueso spielte, wohnten unserem Workshop bei. Erstaunlich wie klein doch die Welt ist!
Der Workshop begann und der Raum war mit gut 40 Mann gefüllt. Für den nur mit 2,5h angesetzten Workshop eine Menge Teilnehmer und die Zeit für das normale Workshop-Programm viel zu knapp. Aber wie wir bald feststellten, sollte sich die Gruppengröße noch etwas verringern. Anfänglich waren es drei Schüler die wegen eines Tests früher gehen mussten. Das war Schade und brachte erheblich Unruhe in die Schülergruppe. Dem schlossen sich nach einiger Zeit noch ein paar Schüler an was die bis dahin festgelegte Gruppenaufteilung komplett auflöste.
Trotz allem sollte das kein Problem darstellen, nur wurde dadurch die Arbeit der verbleibenden und sehr fleißigen Schüler weiter gestört, bei der nach wie vor recht kurzen Zeit. Nachdem aber geklärt war, wer bleibt und wer geht, blieben die wirklich motivierten Schüler in nun 2 verbleibenden Gruppen – nämlich der „Eastside“ und der „Westside“ die ziemlich diszipliniert arbeiteten.
Dabei galt es im Sinne von East und West die Vorteile der eigenen Seite und Gruppe gegenüber der anderen zu finden. Da es auch bei diesem Workshop verschiedene Sprachniveaus gab, gab es dadurch wieder einige die sich besonders mit der Textfindung befassten. Ihre Begeisterung motivierte somit auch die anderen und die Erarbeitung der Texte ging voran.
Am Ende der 2 ½ h standen sich beide „Klassenseiten“ gegenüber und erörterten sich singend gegenseitig, warum sie die Besten sind. Ganz im Sinne: „Wer sind die besten, von Osten bis Westen (..)!“
Im Anschluss und nach einem kurzen Stopp am Hotel ging es für uns drei gemeinsam mit Natalia als „Tourguide“ zu einem traditionellen Markt in der Unterstadt der Altstadt von Salvador.
Leider hatte dieser aber nun bis 19 Uhr geöffnet und wir waren wegen des Staus zum Feierabend in Salvador erst kurz vorher eingetroffen. Ein Großteil der Stände hatte bereits geschlossen. Aber die paar wenigen die noch offen hatten, schauten wir uns auch ein wenig an. Letztendlich wurde jeder von uns mit einer Kleinigkeit fündig bis wir ca. ½ h später wieder vor der Markthalle standen.
Wir wollten nun mit dem berühmten Fahrstuhl, dem „Elevador Lacerda“ einem Schnellaufzug der die Verbindung der „Cidade Baxia“ (Unterstadt) mit der „Cidade Alto“ (Oberstadt) ist, zur Oberstadt fahren.
Mit 0,50 Reals waren wir in nur wenigen Sekunden in der dort und wurden mit einem atemberaubenden Blick über Salvador belohnt. Wir erfuhren von Natália dass es in Salvador 365 Kirchen gibt! Nachdem wir uns ein wenig umgesehen hatten und wirklich viele Kirchen entdeckten, traten wir müde den Rückweg an.
Leider haben wir die ganze Schönheit dieser Stadt und besonders der zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Altstadt, nur zum Teil erkunden können wovon wir trotz allem sehr beeindruckt waren.
Nach unserem Konzert in Recife ging es noch am selben Abend an den Flughafen! Ziel unsere letzte Stadion auf unserer Reise: Salvador de Bahia!
Die Flugzeit betrug nur eine Stunde und war ziemlich reibungslos. Am Flughafen angekommen begrüßte uns gleich Natália Carneiro und als hätte sie es geahnt, besorgte sie auch gleich ein Großtaxi in dem wir dann durch den Feierabendverkehr zu unserem Hotel fuhren. Dort fielen wir dann nur noch in unsere Betten, während der Atlantik vor unseren Fenstern rauschte!
Am folgenden Tag war für 14.30 das Konzert angesetzt. Schon während des Aufbaus waren unsere Deutschlerner bereits vor Ort und summten ihre Strophen vor sich hin. Ein Mädchen zeigte mir sogar ein Video wo sie alle bereits in der Pause zusammen geübt haben. Nun waren sie an der Reihe und durften nochmal ihre Strophen mit Mikrofon proben.
Da es davon aber nur 2 gab entschlossen sich die Jungs dazu die Strophen einzeln, also von jeder Gruppe vortragen zu lassen. Und wie es schien, war das auch eine gute Lösung, durch die vielen einzelnen gesungenen Zeilen, entstand keine unnötig Unruhe und die kleinen Stars konnten sich ganz auf ihre Performance konzentrieren.
Nun wurden auch die anderen Schüler herein gebeten und die Aula schwoll mit dem Publikum auf etwas über 200 Zuschauer an. Der Holzfußboden bebte und das kurze Gitarrensolo von Krone brachte den ersten tosenden Applaus.
Nun folgte das Intro der beiden und der Lärmpegel schwoll proportional an. Sogar Zettel wurden beschriftet mit der einen oder anderen Liebeserklärung an die beiden. Nun war es aber auch an der Zeit die eigentlichen Künstler des Abends auf die Bühne zu bitten – und es war fast nicht anders zu erwarten, auch sie wurden mit einem Ohrenbetäubenden Applaus belohnt.
Sie genossen die Momente auf der Bühne sehr und man spürte ihre Begeisterung und die Freude über das was sie einen Tag zuvor selbst zu Papier gebracht hatten. Die Stimmung war nun so gut das die Jungs noch ein paar eigene Songs anschlossen und um eine Zugabe gebeten wurden, bis die Schüler wieder alle zurück in ihre Klassenräume mussten.
Was folgte war eine ausgedehnte Autogrammstunde und unzähligen Fotos mit den Schülern. Aber wir waren so begeistert über die Resonanz und das Temperament, dass wir uns dem bereitwillig zur Verfügung stellten.
Die Krönung dieser 2 Tage war das süße Dankeschön zweier Schüler mit jeweils einem deutschen Gedicht.
„Ein Freund hinterlässt schöne Spuren in der Seele. Das heißt: selbst der Tod kann den Wert einer großen Freundschaft nicht zerstören.“ (Aline, 16)
„Menschen kommen in unser Leben vorbei aber sie bleiben nicht ewig. Sie lassen aber bei uns ein Stück ihres Lebens. Einige lassen viel, andere lassen wenig. Du hast mehr als genug gelassen um dich zu mögen.“ (Carlos,16)
Ich denke viel besser kann die Botschaft von „Deine Stimme weltweit“ nicht ankommen und viel schöner kann ein Dankeschön nicht sein. Unsere Arbeit wird durch eben solche Momente nicht nur besonders sondern einzigartig.
Danke Recife – auch ihr seid unsere Freunde und auch ihr habt sehr, sehr schöne Spuren hinterlassen!
Nun geht es nach Salvador, die letzte Station unserer großen Brasilien-Tour! Kristina
Am Montag begann 8 Uhr unser Workshop an dem „Ginásio Pernambucano“. Eine wunderschöne Schule dessen Gebäude älter als 200 Jahre ist und erst vor ein paar Jahren von einem Ex-Schüler gekauft und renoviert wurde.
Jetzt erstrahlte das Schulgebäude in Rot und Weiß in dessen Innenhof einige Bäume schützend Schatten für die pausierenden Schüler spendet.
Noch während die Jungs ihre Technik aufbauten und checkten stellte sich mir auch die Deutschlehrerin Edvani Lima vor die selbst einige Jahre in Deutschland gelebt hatte. Und auch die Direktorin Nenza Mendonca stattete uns einen Besuch ab und begrüßte uns an der Schule.
Nun konnte es losgehen und die knapp 40 Teilnehmer saßen auf ihren Plätzen.
Bei den Warm-up Übungen waren die Schüler schnell mit dabei und es gab sogar freiwillige als es darum ging ein paar eigene Wortgruppen vorzustellen.
Dann begann die Gruppen Bildung und wir hatten am Ende einen Refrain mit drei Strophen Gruppen bei fast 40 Mann zum Thema Recife! Die Grüppchen verteilten sich nun im Raum und das Murmeln und tuscheln begann. Nach ca. 3h hörte man bereits die ersten singenden Gruppen und irgendwann summte jede Gruppe vor sich her.
Es war Zeit für eine erste Probe auf der Bühne. Nur auch hier standen wir wie in Belo Horizonte vor einem kleinen Technischen Problem. Wir hatten zu wenig Mikrofone für die manchmal recht großen Strophengruppen. Eine Rotation wie in Belo Horizonte war dennoch sehr hektisch für die Schüler trotz dessen sie sich bemühten.
Aber hier in Recife gab es innerhalb der Strophen nochmal einzelne Parts, die jeweils nur von einem oder zwei Schülern gesungen wurden. Möglicherweise ließe sich das noch bis zum nächsten Tag durch mehr Mikrofone ändern also warteten wir ab, um dann zu entscheiden ob der Ablauf so bleibt.
Unsere Weiterreise nach Recife gestaltete sich dann etwas aufregender. Da es von Vitória leider keine Direktflüge nach Recife gibt, nahmen wir einen kleinen Umweg über Sao Paulo und hatten dort nicht ganz 3 h Aufenthalt auf dem Flughafen. Das war auch alles weniger spektakulär bis auf den Anschlussflug. Wir waren uns sicher laut unserer ein gekringelten Nummer auf unseren Tickets am Gate 15 richtig zu sein. Das Boarding begann und als wir, so als ziemlich die letzten in der Schlange dran waren erfuhren wir – das ist nicht das richtige Gate für uns.
Nun war es aber bereits 15 min. über der Zeit und wir waren ein bisschen froh dass auch ein paar andere Fluggäste immer wieder irritiert vom Monitor mit der Flugnummer zurück auf ihre Tickets starten. Wir einigten uns etwas unternehmen zu müssen. Das Ende dieser Unternehmung war das wir gemeinsam mit den 3 anderen Passagieren den Gang mindestens 6 Mal abgelaufen waren, zwischenzeitlich auch in einer anderen Etage waren wo dann tatsächlich unser Flug dran stand – aber was drauf steht muss nicht drin sein! Zum Glück war eine Brasilianerin, die mit uns diese sportliche Nummer vollführte an unserer Seite und dennoch skeptisch. Sie ahnte etwas und fragte anhand der Flugdurchsagen – die wir leider nicht verstehen konnten erneut. Mittlerweile rennend kehrten wir wieder zur oberen Etage zurück zu unserem vermeintlich richtigen Gate.
Im Flugzeug konnten wir uns dann nach Durchsage des richtigen Ziels „Recife“ beruhigt in unsere Sitze zurück lehnen.
Nach weiteren 3 h Flug und der Chance uns von unserem sportlichen Einsatz zu erholen, landeten wir pünktlich im schwül-warmen Recife bei strahlendem Sonnenschein.
Empfangen wurden wir von Aron, einem Deutschlehrer des „Ginásio Pernambucano“ der uns samt Gepäck in einem Taxi zu unserem Hotel brachte.
Anhand unserer beunruhigenden Informationen über Recife löcherten wir Ihn gleich mit allerhand Fragen von denen er nicht wirklich viel bestätigen konnte. Das beruhigte wenn wir aber zumindest auf eine Warnung wirklich hören mussten: Achtung Haie!