Di, 21. Mai 2013
Berlin#3
Geschrieben von Anna Deflorian
in Anna Deflorian, Goethe-Institut Italien
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04:42
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Fr, 17. Mai 2013
Berlin#2
Geschrieben von Anna Deflorian
in Anna Deflorian, Goethe-Institut Italien
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02:25
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Mi, 15. Mai 2013
Berlin#1
Geschrieben von Anna Deflorian
in Anna Deflorian, Goethe-Institut Italien
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20:37
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Fr, 10. Mai 2013
Anna Deflorian in Berlin

Ab 13.05. ist die Italienerin Anna Deflorian für 3 Wochen für Comic-Transfer in Berlin. Die junge Künstlerin arbeitet im Moment an ihrem ersten eigenen Buch. Erst einmal wird sie aber ihre Eindrücke im Berliner Frühling für uns festhalten.
Geschrieben von Claudia Giusto
in Anna Deflorian, Goethe-Institut Italien
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16:28
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Di, 12. März 2013
PALERMO 02

Der Baristo meines Vertrauens in Palermo heisst wie einer der drei heiligen Könige, Balthasar, abgekürzt: Baldo. Sein Kaffee ist im Viertel berühmt, deshalb türmen sich vormittags um 11 die schmutzigen Tassen hinter der Theke, wenn Simone und ich sein schmuckloses Café betreten. Simone, der palermitanische Maler, ist mein hiesiger Komplize beim Männerfang.
Täglich fragt Simone als Erstes: "Baldo, wie gehts?"
Baldo antwortet mit unbewegtem Gesicht und tonloser Stimme: "Schlecht. Ich will nicht mehr leben."
Simone lacht nun wie ein Junge, dem derselbe Streich zum 1000sten Mal geglückt ist. Ich jedoch lächle zustimmend. Ich komme aus Wien, mit morbiden Stimmungen kenne ich mich aus.

Am Nachmittag besuchten wir tatsächlich tote Palermitaner.

Auszug Wikipedia: "Die Kapuzinergruft von Palermo ist eine weitläufige Gruftanlage unter dem Kapuzinerkloster in Palermo und mit ihren natürlichen Mumien eine der bekanntesten Mumiengrablegen der Welt. 1599 entschloss sich das Kloster, unterhalb des Hochaltars ein größeres Grabgewölbe auszuheben. Als die Ordensbrüder hinunterstiegen, um die 40 Leichname aus der alten in die neue Gruft zu überführen, entdeckten sie, dass sie es nicht wie erwartet mit Skeletten, sondern mit Trockenmumien zu tun hatten. Der Abt veranlasste, den ungewöhnlichen Fund entlang der Wände aufzustellen, zur Mahnung an die Mönche, sich auf ihr eigenes Sterben sorgfältig vorzubereiten. Bis 1670 diente die neue Kapuzinergruft vornehmlich den Mönchen als Grabstätte. (...) Im Laufe der Zeit aber wurde der Druck der Gläubigen auf das Kloster nach Bestattungen in der Gruft größer. Vor allem Angehörige der palermitanischen Oberschicht wollten in der Nähe der Ordensleute beigesetzt werden. (...) Das Verlangen der besseren Kreise Palermos nach einem Begräbnis bei den Kapuzinern hielt mehr als zwei Jahrhunderte unvermindert an. Erst im Jahre 1837 verbot die Regierung diese Art der Bestattung."



Eine Auswahl der Portraits gibt es vom 12.März bis zum 27. April im Goetheinstitut in Rom zu sehen, gemeinsam mit Originalseiten aus dem Comic "Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens".
Geschrieben von Ulli Lust
in Goethe-Institut Italien, Ulli Lust
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10:57
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