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    <title>Amazonas – Music theatre in three parts - Blog - Goethe-Institut - Watoriki Logbook</title>
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    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:26:15 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Amazonas – Music theatre in three parts - Blog - Goethe-Institut - Watoriki Logbook - </title>
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    <title>„I love mankind. – I just hate people.“</title>
    <link>http://blog.goethe.de/amazonas/archives/11-I-love-mankind.-I-just-hate-people..html</link>
            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
    <content:encoded>
    Das vielleicht wichtigste Resümee ist Folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schädlichkeit des sogenannten Fortschrittes wird immer deutlicher sichtbar, je länger wir uns mit dem Projekt befassen und je konkreter Form und Inhalt des Ereignisses wird, desto klarer werden die Ursachen dieser Schädlichkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt Fortschritt? Letztlich heißt es nur immer noch mehr Ressourcen aller Art (inklusive Menschen!) in „commodities“ zu verwandeln, also nach Nutzbarkeit zu klassifizieren und benutzbar zu machen. Letztlich auch den Regenwald und auch dessen Menschen – und schließlich alle Menschen. Im Zuge unserer Arbeitsgespräche in Watoriki gab es eine sehr fruchtbare Streitsituation zwischen Roland und Bruce, die damit begann, dass Roland Bruce einen Wissenschaftler nannte. Das gefiel Bruce überhaupt nicht, weil er ja der Wissenschaft, die alles für den Fortschritt und zum „Glück der Menschheit“ unternimmt, den Rücken gekehrt hat. Die Leidenschaftlichkeit, mit der sich Bruce verteidigt hat und für Menschlichkeit anstelle von Fortschritt, Gottesfurcht und Volksbeglückung eintrat, hat dazu geführt, dass Roland ein Peanuts-Cartoon einfiel, das den Kern der Sache – in Übereinstimmung von uns allen inklusive Laymert und Bruce – trifft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linus zu Lucy: „When I will be grown up, I‘ll become a doctor.“&lt;br /&gt;
nächstes Bild: Lucy zu Linus: „You can‘t become a doctor. You hate mankind.“&lt;br /&gt;
nächstes Bild. Lucy geht weg, Linus bleibt sitzen.&lt;br /&gt;
Nächstes Bild: Linus sagt: „That is not true. I love mankind. - I just hate people.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:9 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_Klaus.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagtäglich begehen Glaubens-, Wissenschafts- und Volksvertreter aller Art Verbrechen aller Art – für die Menschheit – gegen die Menschen, die daran sterben. Diese Toten sind dann nicht die „notwendigen Opfer für eine bessere Zukunft der Menschheit“, wie uns so gerne weisgemacht wird, sie sind die ersten Opfer auf dem Weg zu einer menschenlosen Zukunft. Wenn es uns gelingt, diese Botschaft 10% tiefer ins Bewusstsein unserer Zuschauer dringen zu lassen, haben wir vor allem etwas für die Menschen getan – für die Wald- Menschen (=Yanomami) und die Stadtmenschen – und für den Regenwald, denn sein Zustand wird immer mehr zum Indikator dafür, ob der weiße Mann etwas für die Menschheit tut oder endlich wieder damit beginnt, etwas für die Menschen zu tun – angefangen bei ihm selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich will ich im Namen aller Exkursionsteilnehmer all jenen Menschen hinter dem Projekt über Bruce hinaus danken, die hart für diese Exkursion gearbeitet haben und die auch weiterhin ebenso hart an der vor uns liegenden Intensivierung des Projektes arbeiten auf ein großartiges Ergebnis hin – der Uraufführung im Mai 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davi Kopenawa Yanomami, Lor di Val und alle anderen Schamanen und Einwohner von Watoriki für ihre freundliche Einladung, ihre Gastfreundschaft, für ihre ambitionierte Unterstützung und ihre vielfältigen Beiträge zu dem Projekt, den Schamanen Levi, Andre, Isaias von Totobi die sich zu den Menschen von Watoriki gesellten, um uns ihre Erfahrungen mitzuteilen und an allen Ritualen in Watoriki teilzunehmen, die zu erleben wir die Freude hatten, Joachim Bernauer vom Goethe Institut in Lissabon (vormals Sao Paulo), als einen der Erfinder und verlässlichen „Motoren“ des Projektes, dann Jana Binder vom Goethe Institut in Sao Paulo jetzt, und Carminha Gonghora die das Projekt tatkräftig aufrecht halten hilft und die schon seit Jahren dort arbeitet, nicht zu vergessen Ilona Rechlin – ebenda, Tilman Broszat und Andrea Hartenstein unser Brückenkopf bei der Münchener Biennale, Sergio Pinto unserem Brückenkopf im SESC – Sao Paulo, allen unseren Yanomami-Freunden bei Hutukara in Boa Vista, Carlo Zaquini, dieses weiße Herz, das seit langer Zeit schon im Yanomami-Rhythmus schlägt und Nayra, die für uns gekocht hat – all diesen Menschen sagen wir Dank für ihre umfangreiche, kompetente, professionelle, herzliche und leidenschaftliche Hingabe an das Projekt. Werner Kraft von der Münchener Biennale steckt ebenfalls bereits tief in den technischen Vorbereitungen, den Herausforderungen und Entwicklungen für die Reithalle in München ebenso, wie hinsichtlich der ganzen schwierigen Überlegungen im Zusammenhang mit den notwendigen Adaptionen für die Aufführungsräume in Sao Paulo und Lissabon – danke für allen Rat und alle begleitenden hilfreichen Hinweise auf dem Weg zur optimalen Raumlösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil all das der jüngste Schritt auf dem Weg zum Ergebnis im Mai 2010 war, habe ich mir erlaubt zunächst all jene Menschen zu nennen, die in der ersten Reihe der Verwirklichung dieser jüngsten Aktion standen, die notwendig war. Aber wir alle sind uns der starken Unterstützung durch Peter Ruzicka bei der Münchener Biennale, Peter Weibel, und Christiane Riedel vom ZKM, Rosana Paulo da Cunha von SESC – SP bewußt, ebenso wie der von Bernd Lintermann und Ludger Brümmer und all den anderen Künstlern und Mitarbeitern des ZKM, die an dem Projekt beteiligt sind. - Und wir sind bereits stark damit beschäftigt unseren künstlerischen Dialog mit allen diesen beteiligten Künstlern zu intensivieren, angefangen von Peter Weibel, Klaus Schedl (Komponist Teil I), Gisela Motta (Videokünstlerin) und viele Andere, die nicht mit uns in Watoriki waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Scheidl (Regisseur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:12 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;267&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/Kopenawa4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der Schamane Daví Kopenava Yanomami, der „Dalai Lama des Regenwaldes“ (Berliner Morgenpost, 18.10.2007): „Alle Musik kommt von den Amoahiki-Bäumen des Regenwaldes, den Bäumen, deren Lieder keinen Anfang und kein Ende haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag erschien erstmals auf der Website von &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.netzzeit.at/index.php?siteid=11&amp;lang=1 &quot; title=&quot;„netzzeit – Theater mit und oder ohne Musik“&quot; target=_blank&gt;„netzzeit – Theater mit und oder ohne Musik“&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Besuch des Hutukara-Büros in Boa Vista </title>
    <link>http://blog.goethe.de/amazonas/archives/10-Besuch-des-Hutukara-Bueros-in-Boa-Vista.html</link>
            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;19. August/morgens:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Besuch des Hutukara – Büros in Boa Vista und Gespräche mit Davi über seine Erfahrungen mit Politikern &lt;br /&gt;
Und nebenbei wurden wir Zeugen der täglichen Probleme der Yanomami: Ein Regierungsbeamter aus Brasilia wurde erwartet, der sich selbst von den Gesundheitsproblemen im Yanomami-Gebiet überzeugen sollte. Aber er hat bereits vor seiner Anreise angekündigt, dass er nicht bereit ist, ein Dorf zu besuchen, wo die Menschen an Malaria erkrankt sind. Er sei nur bereit, ein Dorf aufzusuchen, wo es keine Gesundheitsprobleme gibt(!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:11 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_regenwald_1.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wanderung zum Demini Airfield</title>
    <link>http://blog.goethe.de/amazonas/archives/9-Wanderung-zum-Demini-Airfield.html</link>
            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;18. August/morgens:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In der Maloka: Packen für die Rückreise&lt;br /&gt;
Wanderung zum Demini Airfield&lt;br /&gt;
Rückflug nach Boa Vista&lt;br /&gt;
Einchecken im Hotel Barrudada/Boa Vista&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_Arara.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 18 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Der unverzichtbare Schlüssel zu allen Informationen </title>
    <link>http://blog.goethe.de/amazonas/archives/8-Der-unverzichtbare-Schluessel-zu-allen-Informationen.html</link>
            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;17. August/ganztägig:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im Schulhaus: Meeting und Diskussionen, die mit verschiedenen Aspekten der Projektentwicklung zu tun hatten: &lt;br /&gt;
- Gibt es noch Verbindungen zwischen den drei Teilen des Projektes, oder bewegt sich das ganze Projekt in eine Richtung, wo wir von drei ganz verschieden Annäherungen an dasselbe Thema sprechen können? (Laymert Garcia dos Santos, Quitt, Scheidl, Scheidl, Taborda, Lima, Buechner)&lt;br /&gt;
In der Maloka: Lange Gespräche mit den Schamanen über ihre Erfahrungen mit Wissenschaftern, vor allem über den Fall des Blutdiebstahles für wissenschaftliche Belange. &lt;br /&gt;
In der Maloka: Überaus beeindruckende Abschiedsrede von Davi Kopenawa am Abend, begleitet von seinen besten Wünschen für das Gelingen des Projekts, simultanübersetzt von Bruce Albert. Das ist auch der Moment, um Bruce überhaupt zu danken, nicht nur für seine unermüdlichen Übersetzungen während all unserer Gespräche, Auseinandersetzungen und Interaktionen mit den Yanomami, sondern auch für all seine anderen Unterstützungen, seine so wertvolle Beteiligung und Ratschläge an und in unseren Diskussionen, seine allgemeine Hilfe fast rund um die Uhr. Er war dauernd „im Dienst“, weil er der unverzichtbare Schlüssel zu all den Informationen und Inspirationen war, die wir bekommen haben, und von denen unsere weitere Arbeit bereits profitiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:10 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_pupunhaudnMutter.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 17 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Schamanistische Session aller Schamanen von Watoriki und Totobi</title>
    <link>http://blog.goethe.de/amazonas/archives/7-Schamanistische-Session-aller-Schamanen-von-Watoriki-und-Totobi.html</link>
            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;16. August/morgens:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Yanomami malen weiter.&lt;br /&gt;
Yanomami arbeiten weiter an den Flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;16. August/ganztägig:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
an diesem Tag kommt es zu den beeindruckendsten Inkarnationen von Geistern und Energien im Rahmen einer ganztägigen schamanistischen Session aller Schamanen von Watoriki und Totobi. &lt;br /&gt;
Meeting zwischen Scheidl, Scheidl und Pinto, um Bühnenmodifikationen betreffend Spielort SESC – Pompeia in Sao Paulo zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_Brot.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 16 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Meeting mit den Schamanen, die uns von ihren Begegnungen mit den Missionaren erzählen</title>
    <link>http://blog.goethe.de/amazonas/archives/6-Meeting-mit-den-Schamanen,-die-uns-von-ihren-Begegnungen-mit-den-Missionaren-erzaehlen.html</link>
            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;15. August/nachmittags&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In der Maloka: Yanomami setzen die Malereien fort.&lt;br /&gt;
In der Maloka: Yanomami arbeiten weiter an den Flöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;15. August/ganzer Tag:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In der Maloka: Ganztätiges Meeting mit den Schamanen, die uns von ihren Begegnungen und Erlebnissen mit den Missionaren erzählen. Wichtig für Roland Quitt, um die Libretto-Inhalte von Tato Tabordas Teil zu kreieren, die mit den Missionaren zu tun haben. Wichtig für mich um die Gestik und Körpersprache der Yanomami zu studieren (sei es während ihrer Berichte aber genauso auch während der Rituale, um aus deren Gestik, Körpersprache und Mimik eine Art künstliche Repräsentation der Yanomami im Ausdruck der Sänger zu entwickeln. Aus allen diesen Gründen gibt es eine gewaltige Menge von Dokumentationsmaterial, das von Roland Quitt, mir und Leandro Lima aufgenommen wurde. Die Lebensgeschichten, die uns die Yanomami erzählten, waren sehr berührend und zeigten ihre großen Persönlichkeiten und ihre menschliche Großzügigkeit, als sie jeweils auf die Handlungen der Missionare zu sprechen kamen, die immer wieder mit jeder nur erdenklichen Art von Betrug und Ausbeutung bis hin zur Pädophilie zu tun hatten. Viele der heutigen Schamanen waren zusammen mit den Kindern der Missionare (=zweite Generation der Missionare) gemeinsam aufgewachsen, weswegen es keine Schwarzweißmalerei über die Weißen im Allgemeinen gab, aber sehr klare Worte über die von ihnen begangenen Verbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;15. August/ganztägig:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im Regenwald: Moritz Büchner macht sich auf, den „Hausberg“ hinter der Maloka zu besteigen um weitere Naturaufnahmen – inklusive von dem eindrucksvollen Basaltgestein und der hinreißenden Aussicht über den Regenwald zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;15. August/nachmittags:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im Schulhaus: Meeting und Diskussionen, die sich mit verschiedenen Aspekten der Projektentwicklung beschäftigen: &lt;br /&gt;
- Ist es nötig, eine massive materielle Repräsentation der Maloka im Vorstellungsraum zu haben, oder reicht eine Darstellung über Licht und die Bedeckung einer gewissen Fläche mit Granulatmaterial. (Quitt, Scheidl, Scheidl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:8 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_Davi.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>„Bilder im Gehirn des Schamanen“ </title>
    <link>http://blog.goethe.de/amazonas/archives/5-Bilder-im-Gehirn-des-Schamanen.html</link>
            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;14.August/morgens:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In der Maloka: Yanomami beginnen, mit Filzstiften auf Papier Bilder zu zeichnen, die unter anderem die Darstellung Xawaras (das Wort bedeutet „Rauch“ auf Yanomami), dem Geist des Bösen zum Gegenstand haben, der alle schlechten Aspekte des weißen Mannes beinhaltet. &lt;br /&gt;
In der Maloka: Yanomami arbeiten weiter an den Flöten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;14. August/nachmittags:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In der Maloka: Yanomami arbeiten weiter an den Bildern. &lt;br /&gt;
In der Maloka: Yanomami arbeiten weiter an den Flöten&lt;br /&gt;
In der Maloka: Schamanen von Watoriki und Totobi beginnen mit einem Heilungs- und Schutzritual vor bösen Geistern für einige Menschen – vor allem Kinder im Dorf. Im Rahmen dieser Rituale gibt es immer wieder Raum für Dialoge mit uns, die unter anderem zu einer grotesken Darstellung eines ungeschickten Jägers durch den Schamanen Levi von Totobi führte, der sich als großartiger Schauspieler und Komödiant – neben seinen enormen und beeindruckenden spirituellen Fähigkeiten und Kräften entpuppte. &lt;br /&gt;
Im Regenwald: Moritz Büchner wird von den Yanomami zu einem Wasserfall geführt (circa eine Stunde von Watoriki), um Aufnahmen für Teil III des Projektes zu machen.&lt;br /&gt;
Im Schulhaus: Meeting und Diskussionen, die verschiedene Aspekte des Projektes betreffen:&lt;br /&gt;
- Wie können wir die Zeichnungen als Quelle für dramatische Situationen der „Bilder im Gehirn des Schamanen“ verwenden? Wie groß sollen die Projektionen sein? Wie viele dieser Projektionen soll es geben? Wie hoch ist ihre Erscheinungsfrequenz während Tato Taborda´s Labyrinthteil? Wie werden Leandro Lima und Gisela Motta dieses Material bearbeiten und verändern? (Teilnehmer des Meetings: Nora Scheidl, Leandro Lima, Roland Quitt, Michael Scheidl, Tato Taborda). &lt;br /&gt;
Im Regenwald: Moritz Büchner bewegt sich in der Umgebung der Maloka und macht – gemäß Auftrag – Naturaufnahmen.&lt;br /&gt;
Leandro nimmt Video- und Fotomaterial als Grundlage für Lichtpunkte im Labyrinth auf („im Gehirn des Schamanen“). Seine Hauptmotive sind Gegenlichtaufnahmen in und um die Maloka während des Tages – abgesehen von zusätzlichen Dokumentationsaufnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_Berg.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Von Boa Vista aus mit vier Cessnas in Richtung Watoriki</title>
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            <category>Watoriki Logbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Michael Scheidl)</author>
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    &lt;strong&gt;Am 13. August 2009&lt;/strong&gt;, zur Mittagszeit, verließen Davi Kopenawa Yanomami (Schamane), Bruce Albert (Anthropologe), Moritz Büchner (Videokünstler/ZKM), Laymert Garcia dos Santos (Soziologe), Leandro Lima (Videokünstler), Sergio Pinto (Chefkoordinator im Bereich Musik von SESC-Sao Paulo), Roland Quitt (Dramaturg), Nora Scheidl (Bühnen-Kostümbildnerin), Michael Scheidl (Regisseur) and Nayra (Köchin) Boa Vista mit vier Cessnas in Richtung Watoriki. Eines der Flugzeuge flog allerdings über Totobi, um in diesem Dorf die Schamanen Levi, Andre, Isaias an Bord zu holen, die an dem mehrtägigen Workshop teilnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;13. August/nachmittags:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Einrichten in Watoriki&lt;br /&gt;
Yanomami beginnen bereits Bambus zu schneiden, um daraus für Tato Taborda Flöten zu fertigen&lt;br /&gt;
Diese Flöten werden Teil von Tato Taborda´s instrumentaler Orchesterbesetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 448px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;336&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/amazonas/uploads/w_AraraTanz.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;© Amazonas-Musiktheater/Hutukara Associação Yanomami&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 13 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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