ACTOPOLIS ist ein Aufruf zum Handeln und Mitgestalten der Stadt – über Disziplinen, Landesgrenzen und kulturelle Unterschiede hinweg. Im ACTOPOLIS LABOR wird der Blick auf aktuelle urbane Fragestellungen geschärft und Handlungsstrategien getestet. Projektideen werden bereits während ihrer Entstehung ausgetauscht und gemeinsam weiterentwickelt bevor sie 2016 in Athen, Belgrad, Bukarest, Mardin, Oberhausen, Sarajevo und Zagreb umgesetzt werden.

Projekte

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ACTOPOLIS SARAJEVO

Wir wollen neue Räume des Sozialen und Orte der Reflexion über gesellschaftliche, politische und ökonomische Zustände schaffen.

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Bucharest-South

Baue deine eigene Stadt

Building a new city

Wir bauen eine neue Stadt: Erfindung/Konstruktion/Implementierung von infrastrukturellen Elementen einer „neuen Stadt‟. Entwicklung und Erprobung neuer Handlungsformen im Stadtraum durch Interventionen im infrastrukturellen Bereich.

FORMALLY INFORMAL

FORMALLY INFORMAL is about Belgrade self-organised cultural scene enquiring into the economy of independence and the impact it has with the urban environment.

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Invisible belonging

Wie wird Kroatien als ein Land, das einen Teil der Außengrenze der EU bildet, mit den den Flüchtlingen/Refugees zurechtkommen?

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The Soft Power Lectures

Die temporäre Kunstakademie (PAT) organisiert eine sechsteilige Reihe performativer Vorlesungen, in deren Rahmen Kontrollmaterial zu Diskursen der Regulierung, Gentrifizierung und Vermarktung von Städten produziert wird.

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Urban Commons

Der Mehrwert urbanen kollektiven Handelns.

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Alles ab Morgen

Workshops zur Lösung der Probleme von morgen.

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Archaeological Museum

Ein Archäologisches Museum für die neue Stadt

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City Guerilla

City Guerilla hilft jungen Menschen dabei, Fertigkeiten und Wissen zu erwerben und mit anderen auszutauschen bzw. sie mit anderen zu teilen. Fähigkeiten, die dazu dienen, sich im städtischen Umfeld besser zurechtzufinden und zu organisieren..

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Commanding Heights

Die geplante Publikation thematisiert die sich überlagernden Vorstellungen zur Rekonstruktion des historischen Erbes und die Militarisierung des öffentlichen Raums. Am Beispiel der Burg von Mardin wird gezeigt, wie sich im städtischen Kontext symbolischer Mehrwert erzeugen lässt.

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Communities of care

Kann die anderen entgegengebrachte Fürsorge unsere wahre Natur befreien? Und wenn dem so ist, kann sie sich der erzwungenen Beherrschung und systematischen Ausbeutung durch den Staat entziehen, dem wir so naiv gehorchen?

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Connecting – Seminar for Walkers

Spazierengehen als Engagement für eine bessere Stadt

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Donkey Work

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Lastesel, die in den engen Gassen der Altstadt von Mardin von der Stadtverwaltung bei der Straßenreinigung eingesetzt werden.

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Foucault’s Typewriter

Das Gefängnis von Diyarbakir ist eines der berüchtigtsten Gefängnisse weltweit. Nach dem Putsch in der Türkei 1980 diente es bis 1988 als Militärgefängnis. Unser Projekt beschäftigt sich mit den Überlebensstrategien seiner Insassen.

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Full Range Society

Welchen „demografischen Klang“ hat Ihre Nachbarschaft?

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Green Pavilion Sarajevo

Überschneidungen zwischen Kunst, gesellschaftlichem Engagement, Alltagsleben und Stadtentwicklung

Gutehoffnungsgeister

Elektroakustische Klanginstallation auf den verlassenen Gleisen 2 und 3 am Hauptbahnhof Oberhausen.

How to Organise an Organisation

Ein Programm zur Unterstützung der Fähigkeiten zur Selbstorganisation junger Menschen, die sich im Bereich Stadt und Stadtentwicklung engagieren.

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The Monster

Monster-Safaris in der neuen Stadt.

Parzelle1

Die Gegend der Oberen Marktstraße symbolisiert den untergegangenen Traum von einer boomenden Stadt. Was früher repräsentative Architektur war, ähnelt den Bildern, die man sich von postsozialistischen Städten macht. Wie geht man mit so einem Ort um?

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The Residual

Flüchtlinge und ihr Kampf um Teilhabe am öffentlichen Raum.

Sarajevo Album

Kollektives Multimediaprojekt über das Sarajevo von heute und sein Image im öffentlichen Bewusstsein

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Sarajevo Cloud

Sichtbarmachung individueller Erfahrungs- und Sichtweisen des Stadtraums

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Spaces of Exodus

Aus architektonischer Perspektive wird untersucht, wie sich die Wohnformen und sozialen Muster in Mardin verändert haben, seit die Stadt als Zwischenstation syrischer Flüchtlinge dient.

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Spaces between (living) places

Prozesse der Re-Formierung von Identität und der Entwicklung von Zugehörigkeit.

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Territorial Islands

Territoriale Konflikte und moderner Häuserkampf thematisiert in Form von Architekturzeichnungen, in denen herkömmliche architektonische Methoden hinterfragt und neue Ausdrucksformen für isolierte Territorien im Ausnahmezustand erprobt werden.

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The Road to Belonging

Das Projekt, realisiert an einem Ort, an dem sich urbane Visionen überschneiden, greift in site-spezifische Erinnerungen ein und setzt auf eine Idee der Zugehörigkeit als emotionales Instrument, um öffentlichen Raum zurückzufordern.

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Urban Defenders

Viuselle Narrative des urbanen Widerstands.

News

Eröffnung der Actopolis-Ausstellung im Goethe-Institut Bukarest

10 Mai 2017 10:45 by ACTOPOLIS

Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut BukarestFotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut BukarestFotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Die Projekte, die im Rahmen von Actopolis Bukarest entstanden sind, wurden in einer interaktiven Ausstellung im Bukarester Goethe-Institut gezeigt. Die Eröffnung fand 06.04.2017 statt.

Ausstellungseröffnung ARCUB Bukarest

8 Mai 2017 16:25 by ACTOPOLIS

Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut BukarestFotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut BukarestFotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest
Die zweite Station der Actopolis Wanderausstellung in Bukarest wurde am 05.04.2017 im ARCUB, dem Zentrum für Kulturprojekte der Stadt Bukarest, eröffnet.

Eröffnung der Actopolis-Ausstellung im Goethe-Institut Bukarest

8 Mai 2017 16:21 by ACTOPOLIS

Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut BukarestFotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut BukarestFotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Fotos © Marius Dinca / Goethe-Institut Bukarest Die Projekte, die im Rahmen von Actopolis Bukarest entstanden sind, wurden in einer interaktiven Ausstellung im Bukarester Goethe-Institut gezeigt. Die Eröffnung fand am 06.04.2017 statt.

Press: Article about Actopolis Bucharest (in German)

4 Mai 2017 11:40 by ACTOPOLIS

Last year, Angelika Marks already wrote about Actopolis - The Art of Actoion for the German-language newspaper in Romania ADZ. For her second article, Mrs. Marks visited the two exhibitions in the Romanian capital.

Interviews: Ștefan Ghenciulescu (Actopolis Bucharest)

3 Mai 2017 18:40 by ACTOPOLIS

Ștefan Ghenciulescu gab kürzlich zwei Interviews, in denen er nicht nur über alternative Partizipationsformen und die zwei Bukarester Actopolis Ausstellungen (ARCUB und Goethe-Institut) sprach, sondern auch darüber, dass es mehr Parallelen zwischen Oberhausen und dem südlichen Teil Bukarests gibt, als viele denken.

Lesestoff: Der Actopolis Bucharest Ausstellungskatalog

3 Mai 2017 18:15 by ACTOPOLIS

Das gesamte Programm der Actopolis Bukarest Ausstellungen wurde in einem Katalog zusammengetragen. Die Publikation kann (bislang nur in rumänischer Sprache) hier im PDF-Format heruntergeladen werden.

1 April 2017 13:53 by ACTOPOLIS

13 März 2017 23:27 by ACTOPOLIS

13 März 2017 23:12 by ACTOPOLIS

PARTICIPANTS

Ahmet Öğüt

Ahmet Öğüt

Actopolis-City: İstanbul – Berlin ‒ Diyarbakır

Ahmet Öğüt kam 1981 in Diyarbakır in der Türkei zur Welt. Heute lebt und arbeitet er in Berlin und Amsterdam als Initiator soziokultureller Projekte, Künstler und Vortragsredner, schreibt Artikel über Kunst, Protestkultur, Kollaboration und Autonomie für das e-flux journal und andere Magazine.

Öğüt arbeitet mit einer Vielzahl von Medien und hatte unter anderem in folgenden Museen Einzelausstellungen: „Forward!”, Van Abbemuseum, Eindhoven (2015); „Happy Together: Collaborators Collaborating”, Chisenhale Gallery, London (2015); „Apparatuses of Subversion”, Horst-Janssen-Museum, Oldenburg (2014); „Stacion”, Center for Contemporary Art, Priština (2013); Künstlerhaus Stuttgart (2012); SALT-Institut Beyoglu, Istanbul (2011); „The MATRIX Program”, University of California Berkeley Art Museum (2010); Künstlerhaus Bremen (2009); Kunsthalle Basel (2008). Außerdem hat er an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter die 13. Biennale de Lyon (2015); die 8. Shenzhen Skulpturbiennale (2014); Performa 13, Fifth Biennial of Visual Art Performance, New York (2013); 7. Liverpool Biennale (2012); 12. Bienniale Istanbul (2011); „Trickster Makes This World”, Nam June Paik Art Center (2010); the New Museum Triennial, New York (2009); 5. Berliner Biennale für zeitgenössische Kunst (2008). Darüber hinaus hat Öğüt mehrere Aufententhaltsstipendien wahrgenommen: Delfina Foundation an der Tate Modern in London (2012); IASPIS, Schweden (2011); Reichsakademie der Bildenden Künste, Amsterdam (2007/08). Als Dozent war oder ist er an folgenden Institutionen tätig: Dutch Art Institute, Niederlande (2012); Finnische Akademie der Schönen Künste (seit 2011); Technische Universität Yildiz, Istanbul (2004–2006). Ahmet Öğüt wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Visible Award for the Silent University (2013); Sonderpreis des Future Generation Art Prize, Pinchuk Art Centre, Ukraine (2012); De Volkskrant Beeldende Kunst Prijs 2011; Kunstpreis Europas Zukunft, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig (2010). Gemeinsam mit Banu Cennetoğlu repräsentierte er auf der 53. Biennale von Vendig 2009 die Türkei.
www.ahmetogut.com

Projekte: Urban Commons Foucault’s Typewriter
Alper Şen

Alper Şen

Actopolis-City: Ankara ‒ İstanbul

Seit 2000 hat Alper Şen im Rahmen verschiedener türkischer und europäischer Videokollektive gearbeitet, darunter VideA, Cinema for Peace, Film Collective, KozaVisual, NisaMasa und Karahaber. Er ist Mitbegründer und aktives Mitglied von Artıkişler und von Videoccupy Collectives und Initiator von Surplus of Istanbul (2014), einem Videoprojekt zur Transformation der Stadt, zum Thema Ressourcenverschwendung und zur Lage von Minderheiten in der türkischen Metropole.

Projekte: Urban Commons The Residual
Ana Dana Beroš

Ana Dana Beroš

Actopolis-City: Zagreb

Die international tätige kroatische Architektin, Ausstellungsdesignerin, Journalistin und Kuratorin Ana Dana Beroš studierte an der Universität Zagreb Architektur.

Mitbegründerin der Non-Profit-Organisation ARCHIsquad, die sich für verantwortungsbewusste Architektur einsetzt und deren Bildungsprogramme „Out of Focus: Architecture of Giving” und „Urgent Architecture” für öffentlich zugängliche Architekturberatungszentren, sie koordiniert; 2009 von Jun Aoki mit dem Merit Award des japanischen Shinkenchiku-Wettbewerbs ausgezeichnet; Mitinitiatorin und Mitglied im Leitungsteam von THINK SPACE, einem Architekturwettbewerbsprogramm für Konzeptentwürfe, dessen Ausstellungsprojekt „Competitive Hypothesis” im Rahmen der Storefront for Art and Architecture in New York 2013 sie kuratierte; zahlreiche Ausstellungsdesigns, zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Künstler Erik van der Weijde, zu sehen im Rahmen der Camera Austria, Graz, 2015; Redakteurin der kroatischen Architektur- und Kulturzeitschrift „ORIS“ (Interviews mit den Pritzkerpreisträgern Kazuyo Sejima von SAANA, Edouardo Souto de Moura und Peter Zumthor). Ana Dana Beroš wurde im Rahmen des Wettbewerbs um den Wheelwright Prize der Harvard University Graduate School of Design 2014 als Nachwuchsarchitektin ausgezeichnet. Das von ihr kuratierte Forschungsprojekt „Intermundia” wurde bei der von Rem Koolhaas gleiteten 14th International Architecture Exhibition „Fundamentals” mit einer besonderen Erwähnung geehrt. Seit kurzem ist Beroš für die kroatische Radio-Sendereihe „Reality of Space” („Stvarnost prostora“) zu politischen und gestalterischen Fragen des Raums, für die sie Interviews mit international bekannten Architekten, Architekturtheoretikern und -kritikern beisteuert, tätig.

Projekte: Invisible Belonging
Anastasia Douka

Anastasia Douka

Actopolis-City: Athens

Anastasia Douka schafft Räume für Objektsysteme, die einen bestimmten Ort versinnbildlichen. Ihrer Ansicht nach kann jede Konstruktion zusammenbrechen, wiederaufgebaut werden und noch einmal zusammenbrechen (zumindest potenziell). Anastasia Douka war Artist in Residence der Yaddo Colony (NY), der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg und der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Maine. Einzel- und Gruppenausstellungen in jüngster Zeit: Mediation Code, Athens Biennale 5to6; Reverb: New Art from Greece, SMFA, Boston, MA; Contra-rotations, Ran Tea House, NY; The Four Horsemen, Chicago; Near Dwellers, Russell Industrial Center, Detroit; Pierrot Le Fou, Alte Saline, Hallein; ihre letzte Einzelausstellung „Dog _ I think of them driving“ fand in einem Gebäude zu Füßen der Athener Akropolis statt. Anastasia Douka hat das MFA Sculpture Programme der School of the Art Institute Chicago absolviert und den Stipendienpreis des New Artist Society Merit Scholarship Award 2011–2013 des SAIC erhalten sowie den Edes Semi-Finalist Fellowship Award, ein Alexander S. Onassis-Stipendium, den Mihelis Foundation Award und ein Toby Devan Lewis-Stipendium. 2011 wurde sie mit dem Preis der griechischen Kunststiftung Deste ausgezeichnet.

Projekte: The Soft Power Lectures
© Armina Pilav
Armina Pilav

Armina Pilav

© Armina Pilav
Actopolis-City: Sarajevo

Pilav wurde in Bosnien-Herzegowina geboren, lebt und arbeitet in Sarajevo und Venedig und wurde an der dortigen Architekturhochschule promoviert. Sie ist urbane Aktivistin und Wissensarbeiterin, Architektin und Stadtplanerin mit einem Fokus auf dem Schicksal der Stadt in Zeiten von Krieg und Nachkrieg. Ihre Arbeiten beziehen die weibliche bzw. feministische Perspektive auf die Stadt als Reproduktions- und Imaginationsraum mit ein.

Im Zentrum von Pilavs Arbeits- und Recherchepraxis steht die Beobachtung, Visualisierung und gedankliche Neuvermessung von Städten unter den Bedingungen von Krieg und Formen urbaner Konflikte oder anderen extremen Situationen wie Naturkatastrophen. Dabei stützt sie sich auf visuelle Recherche- und Repräsentationsmittel und kollektive Raumvorstellungen. Im Rahmen ihrer Projekte nahm sie an wissenschaftlichen und anderen Konferenzen u.a. in Spanien, Portugal, Slowenien und Albanien teil. Wärend der Architekturbiennale in Venedig 2014 war ihr Rechercheprojekt „Sarajevo and self-made solutions in the context of war emergency“ zu sehen. Auch die Teilnahme an und die Leitung von Workshops mit Bürgern und Architekturstudenten sind Teil ihrer Arbeit; hier sind u.a.die Art Residency „Decolonizing architecture“ in Palästina (2008), die Leitung des Workshops „Re:making Our City“ in Sarajevo (2012) sowie die Mitarbeit an dem interaktiven Kunstprojekt „Bring In Take Out Living Archive“ zu nennen. Zurzeit ist Pilav als Koautorin und Researcher am Aktions- und Dokumentationsprogramm Gradologija www.gradologija.ba beteiligt.

Projekte: Actopolis Sarajevo Sarajevo Album
© Asmir Mutevelić
Asmir Mutevelić

Asmir Mutevelić

© Asmir Mutevelić
Actopolis-City: Sarajevo

Geboren 1983 in Banja Luka, Bosnien-Herzegowina; 2009 Architekturdiplom an der Universität Sarajevo. Mutevelić ist Mitbegründer und Direktor von Filter arhitektura.

In seiner Arbeit sucht Mutelević nach universellen Raumeigenschaften und nimmt dazu die Psychologie der Raumerfahrung in den Blick. Seine Entwürfe und theoretischen Beiträge zielen auf eine neue, genauere Form der Gestaltung. Entwürfe, an denen Mutelević maßgeblich beteiligt war, wurden mit Preisen auf nationaler und internationaler Ebene ausgezeichnet: Himalayan Mountain Hut, ehrende Erwähnung (2015); Young Balkan Designers „Common Grounds“ (2015); Grand Prix Collegium Artisticum (2013); Zweiter Preis im Wettbewerb für ein Mahnmal zum Gedenken an den 2. Mai 1992, Sarajevo (2012); Erster Preis im Wettbewerb für den Geschichtspark Mittelalterliches Bosnien (2009); Nominierung für den Mies van der Rohe Award für zeitgenössische Architektur der Europäischen Union (2015). .

Projekte: Actopolis Sarajevo Sarajevo Cloud
© Maja Topčagić
Bojan Stojčić

Bojan Stojčić

© Maja Topčagić
Actopolis-City: Sarajevo

Der 1988 in Bosnien-Herzegowina geborene Bojan Stojčić (1988) studierte an der Kunstakademie Sarajevo Grafikdesign und schloss dort mit einer Arbeit im Fach Zeichnung ab. Seine Arbeiten wurden mehrfach im In- und Ausland ausgestellt.

Stojčićs Arbeiten basieren vor allem auf Interventionen im öffentlichen (virtuellen wie physischen) Raum, die, meist in sprachlicher Form, die Gedanken und Vorstellungen des Künstlers selbst in Erscheinung treten lassen. An besonderen Orten oder mit Gegenständen aus dem persönlichen Umfeld des Künstlers realisiert, haben sie stets eine klare, manchmal auch schmerzhafte oder sarkastische, jedoch meist humorvoll verpackte Botschaft. Einige Arbeiten im institutionellen Kontext besitzen dezidiert politische und gesellschaftliche Relevanz und nutzen den Raum, um metaphorische Gehalte zum Ausdruck zu bringen. Die im Atelier entstandenen Zeichnungen des Künstlers basieren meist auf Texten oder beziehen bildliche oder textuelle Erzählformen mit ein.

Projekte: Actopolis Sarajevo Green Pavillon Sarajevo
Constantin Goagea

Constantin Goagea

Actopolis-City: Bucharest

Constantin Goagea, Jahrgang 1970, ist diplomierter Architekt und arbeitet heute als Kunstproduzent, Kurator und Creative Director. Er ist Mitbegründer der Bukarester Kulturplattform Zeppelin. Goagea beschäftigt sich mit dem Verhältnis von zeitgenössischer Kultur, digitaler Technik und Gesellschaft. Ihn interessiert die Frage, wie die neuen Technologien die Zukunft der Stadt beeinflussen, was eine Smart City sein könnte, vor allem aber, wie eine „smarte Gesellschaft“ aussehen müsste.

Goagea hat in den vergangenen 15 Jahren über 35 Ausstellungsprojekte organisiert, gestaltet und realisiert, von dienen hier nur zwei der wichtigsten erwähnt seien:
2015 – „Carol Factory – Post-industry“ in Bukarest, designed und koordiniert mit Künstlern aus Norwegen und den Niederlanden: Fünf Holzinstallationen schufen in der in Nachbarschaft des Burakester Carol-Parks gelegenen gleichnamigen Fabrik einen neuen öffentlichen Raum für Events und Kulturaktivitäten. Über 20.000 Besucher nahmen an mehr als einem Dutzend Veranstaltungen teil, darunter Konzerte mit elektronischer Musik, Jazz und Rock, Vorträge, Workshops und Filmnächte.
2014 – Gestaltung und Umsetzung von „CONNECTED | things about future, cities and people“, einem international besetzten Gruppenprojekt unterstützt von der EU über die Perspektiven und Dimensionen globaler Technologien im Kontext europäischer Städte (www.citiesandpeople.eu). Goageas Ausstellungsdesign wurde im Rahmen der Anuala de Arhitecturǎ, eines Wettbewerbs der Rumänischen Architektenkammer ausgezeichnet.

Projekte: Bucharest South Pavilion of the mayor
Constantinos Hadzinikolaou

Constantinos Hadzinikolaou

Actopolis-City: Athen

Hadzinikolaou, Filmemacher und Schriftsteller, wurde 1974 in Athen geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine Filmografie umfasst vor allem dokumentarische Kurzfilme im Super-8-Format. Seine Gedichte, Prosatexte und Essays erscheinen in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. 2012 erhielt Hadzinikolaou ein Autorenstipendium des französischen Centre national du livre und dessen griechischer Partnerorganistation. 2013 hat Hadzinikolaou an der 4. Athener Biennale teilgenommen.

Je mehr Zeit vergeht, desto weniger bin ich in der Lage, über meine Arbeit zu sprechen – oder über meine „Nicht-Arbeit“, wie Marguerite Duras schrieb. Vielleicht hat das damit zu tun, dass mir zunehmend außer einem allgemeinen „Ich mag Literatur, ich mag Film“ kein sonstiger Grund für meine Arbeit (und Nicht-Arbeit) einfällt. Eine Arbeit, die sich plötzlich auf direkteste und schroffste Weise in etwas Berührbares verwandelt, so berührbar, das man es anfassen kann (so wie man Glas anfassen kann), ohne etwas zu sagen zu haben – zumindest mir nichts mehr zu sagen hat.

Projekte: The Soft Power Lectures
COSMINA GOAGEA

COSMINA GOAGEA

Actopolis-City: Bukarest

Cosmina Goagea arbeitet als Architektin und Kuratorin und ist Programmdirektorin der Kommunikationsplattform „Zeppelin“. Ihre Projekte und Ausstellungen beschäftigen sich mit nachhaltigem Design, Neuen Medien und partizipatorischen Formen der Stadtgestaltung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Expertennetzwerke im Bereich Urbanistik, Kulturmanagement auf dem Feld von Design und Stadt, kulturelles und soziales Entrepreneurship sowie Designtheorie.

Seit 2001 ist Goagea als Projektleiterin und Herausgeberin des Magazins „Zeppelin“, das bisher in der 136. Ausgabe vorliegt, tätig (www.e zeppelin.ro). Von Dezember 2014 bis November 2015 kuratierte sie das Projekt „Halele Carol“ zur kulturellen Umwidmung eines ehemaligen Bukarester Industriegeländes, das sie auch mitgestaltete, in Zusammenarbeit mit der United Sardine Factory, Bergen. (www.halelecarol.ro).

Von Juni 2013 bis Mai 2015 war sie Koordinatorin und Mitarbeiterin von „Connected. Things about future, cities, and people “, einem von der Zeitschrift „Zeppelin “ initiierten Projekt in Zusammenarbeit mit der Nordic Urban Design Association (Norwegen), Fargfabriken (Schweden), Archis (Niederlande) und Eurodite (Rumänien). Seit Januar 2015 und bis Juni 2016 ist sie Teil des Teams von „Cities in Transition“, einem Projekt der Amsterdamer Kulturorganisation Pakhuis de Zwijger (www.citiesintransition.eu).

Projekte: Bucharest South The Other Map
© Danijela Dugandžić Živanović
Danijela Dugandžić

Danijela Dugandžić

© Danijela Dugandžić Živanović
Actopolis-City: Sarajevo


Seit zwei Jahrzehnten als Aktivistin, Kuratorin, Kulturproduzentin und Kreative in der Frauenbewegung engagiert, leitet Danijela Dugandžić derzeit die Organistation CRVENA. Sie arbeitete weltweit in den unterschiedlichsten Produktionsformen und Medien und zusammen mit den verschiedensten Künstlern, Künstlerinnen und Organisationen. Ausgangspunkt aller Projekte von Dugandžić sind der Feminismus und die Solidarität unter Frauen – Werte, die sie als umfassendes Lebensprogramm begreift. Zu Dugandžić bekanntesten Arbeiten gehören die in Sarajevo, Belgrad und Zagreb aufgeführten Vaginamonologe von Eve Ensler, der Dokumentarfilm Wir sind die Mehrheit, die Performance BujrumIzvolite oder das Kunstprojekt Transfor(M)art. Als Mitglied der feministischen Kuratorinnengruppe Red Min(e)d kuratierte sie 2013 den 54. Belgrader Oktobersalon; das Experimentalprojekt The Bring In Take Out Living Archive der Gruppe Red Min(e)d war unter anderem in Zagreb, Ljubljana, Wien, München, Sarajevo, Belgrad, Stockholm und Zürich zu sehen. 2014 kuratierte Dugandžić die Ausstellung im öffentlichen Raum „My house is your house too“. Außerdem unterrichtet sie Women’s Studies, arbeitet als Beraterin und hält Vorträge in ganz Bosnien und Herzegowina. Ihre mit CRVENA entwickelten und realisierten Projekte, Ausstellungen, öffentlichen Interaktionen, Künstlergespräche und Vorträge beschäftigen sich mit zeitgenössischer Kunst, Feminismus, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Frauengeschichte und der Frauenrechtsbewegung. 2013 entstand in Zusammenarbeit mit einem Team aus vier Wissenschaftlern, Architekten und Aktivisten das übergreifende Programm „Gradologjia“ (Cityology) (http://www.gradologija.ba/), das sich mit Fragen moderner Urban Governance befasst: Nutzung und Missbrauch von öffentlichem Raum, Mobilisierung städtischer Kreativressourcen, Erhalt und Entwicklung sogenannter Urban Commons und damit verbundener Projekte.

Projekte: Actopolis Sarajevo
© Mirela Petcu
Daniela Pălimariu

Daniela Pălimariu

© Mirela Petcu
Actopolis-City: Bukarest

Daniela Pǎlimariu arbeitet vorrangig als bildende Künstlerin und lebt in Bukarest. Sie hat am University College Falmouth einen MFA erworben und zuvor ihr Studium an der Kunsthochschule George Enescu in Iași in Rumänien absolviert.

Pǎlimariu hat ihre Arbeiten unter anderem auf tranzit.ro (Bukarest und Iași), der Galerie Ivan, MNAC, Salonul de Proiecte und Platforma Space (Bukarest), MAGMA (St. George) und Kinema Ikon (Arad), Oberliht (Chișinǎu), Intermediae (Madrid) und CAZ (Penzance) präsentiert. Sie war Artist in Residence der Kunstkolonie im litauischen Nida, von EstNordEst (Quebec) und The Model (Sligo). Seit 2012 ist sie Koordinatorin von salonvideo.net, einer Netzplattform für experimentelle Videokunst vor allem rumänischer Künstler.

Projekte: Bucharest South Build your own city
Denise Ritter

Denise Ritter

Actopolis-City: Oberhausen

Die Klangkünstlerin Denise Ritter arbeitet international im Bereich Soundinstallationen und elektroakustische Musik. Nach ihrem Diplom in Geografie studierte sie in der Meisterklasse von Christina Kubisch audiovisuelle Kunst. Denise Ritter lebt im Ruhrgebiet, für ihre Arbeit erhielt sie mehrfach Auszeichnungen und Stipendien.

Denise Ritter realisiert elektroakustische Soundinstallationen und Klangskulpturen, meist ortsspezifisch und immer mit eigens komponierten elektroakustischen Stücken unter Verwendung von Originalklang- und Geräuschaufnahmen. Für die Industrial-/Musique concrète-Stücke ihrer CD-Veröffentlichung Schachtanlage Gegenort benutzte sie Originalaufnahmen aus Kohlebergwerken und Stahlfabriken. 2013 begann sie mit der Arbeit des für jeden offenen weltweiten Projekts „small world wide“.

Projekte: Wir bauen eine neue Stadt Gutehoffnungsgeister
© Dimitris Tsitsos
Despina Zefkili

Despina Zefkili

© Dimitris Tsitsos
Actopolis-City: Athen

Die Kunstkritikerin Despina Zefkili ist Redakteurin von athinorama, Athens wichtigstem Kulturführer.

Zefkili schreibt für „Frieze“ und publizierte Beiträge über die Athener Kunstszene in internationalen Zeitschriften und Buchveröffentlichungen (On one side of the same water, Hatje Cantz, The way between Belgrade and Prishtina, Stacion Center, Third Text, artnet, Flash Art, ArtInfo.com, South Magazine). Zefkili gehörte zum Produktionsteam der 4. Athener Biennale AGORA und hält Vorträge (unter anderem eine Reihe von Lecture Performances im Museum für Kykladenkunst). Mit Vangelis Vlahos hat sie die Ausstellung „Archaeology of Today?“ bei Els Hanappe Underground kuratiert. Von 2004 bis 2008 war sie Mitherausgeberin von „Local Folk“, einer unabhängigen Pressepublikation, das die Athener Kunstproduktion kritisch unter die Lupe nimmt und mit anderen Kunstszenen ins Gespräch bringt. Zefkilis Interesse gilt einem kritischen Blick auf die Kunst in größeren gesellschaftlich-politischen Zusammenhängen und der erzieherischen Rolle, die sie in der heutigen Gesellschaft spielt.

Projekte: The Soft Power Lectures
© Till Schlichting
Dirk Schlichting

Dirk Schlichting

© Till Schlichting
Actopolis-City: Oberhausen

Dirk Schlichting, geboren 1965 in Düsseldorf, studierte 1988 bis 1995 an der Kunstakademie Münster bei Prof. Joachim Bandau. 1992 schloss er als Meisterschüler ab. Im selben Jahr erhielt er den Förderpreis der Gemeinde Everswinkel sowie 1993 den Förderpreis der Studiogalerie XVI. Schlichting ist Mitglied im Westdeutschen und im Deutschen Künstlerbund. Er lebt und arbeitet in Herne und Dortmund.

Schlichting arbeitet vor allem im Bereich Skulptur mit einem Schwerpunkt auf orts- und raumspezifischen Installationen. Einige seiner Arbeiten:
2015 stiegenmuseum.ebensee, Festival der Regionen, Ebensee/ Austria
2012 erwartet, Kunstkirche Bochum
2010 Expedition, liquid area/waterways, Städtische Galerie Herne
2010 schrankenlos, grenzgebiet ruhr, Westpark Bochum
2008 Innere, Dortmunder Kunstverein
2003 Panorama, Sukun/Stille, Mobile Städt. Galerie im Museum Folkwang, Essen
www.dirkschlichting.de

Projekte: Wir bauen eine neue Stadt PARZELLE1
Eda Soyal

Eda Soyal

Actopolis-City: Mardin

Eda Soyal lehrt als Wissenschaftliche Assistentin am Fachbereich Architektur der Artuklu Universität in Mardin. Ihren BA in Architektur erwarb sie an der Technischen Hochschule Karadeniz in Trabzon, einen MA in Architekturgeschichte und Architekturtheorie mit einem Stipendium des Türksichen Bildungsministeriums an der Bartlett School of Architecture, London; derzeit ist sie Doktorandin an der Artuklu Universität.

In ihrer Masterarbeit setzt sie sich mit den Chancen und der Widerständigkeit des Hybriden als kritischer Praxis in den Schriften von Homi Bhabha am Beispiel städtischer Räume in der Frühphase des türkischen Staates auseinander und unterzieht die Rolle institutioneller und regierungsamtlicher Publikationen zur Strukturierung des öffentlichen Raums einer kritischen Analsye. Mit ihrem Projekt „Object Stories“, das in Form eines Comicheftes mit integrierten Stimmenaufnahmen und Netzwerkkarten den Alltagsgewohnheiten einer Londoner Immigrantin nachgeht, hat sie 2013 an den „Cities Methodologies“ am University College London teilgenommen. Zuletzt hat Soyal im Rahmen eines Designateliers für Erstsemster unterrichtet und begonnen, sich mit dem Commons-Gedanken und der Bedeutung von Commons als raumgestalterischer Praxis sowie dem Verhältnis von Commons und öffentlichem Raum zu beschäftigen.

Projekte: Urban Commons Spaces of Exodus
© Nikos Alexopoulos
Elpida Karaba

Elpida Karaba

© Nikos Alexopoulos
Actopolis-City: Athen

Freie Kuratorin und Kunsttheoretikerin; lebt und arbeitet in Athen

Elpida Karaba ist seit 2000 im Bildungsbereich tätig und unterrichtet Kunsttheorie und Kunstgeschichte. Als Kuratorin hat sie verschiedene Ausstellungen und Kunstprojekte realisiert. 2012 erschien von ihr Archive Public: Performing Archives in Public Art: Topical Interventions (Mitherausgeber P. Kouros). Als Kuratorin zeichnet sie für die Reihe „Archive Rights“ im ISET (Institut für Zeitgenössische Griechische Kunst) verantwortlich.
2014 wurde im Rahmen der Gemeinschaftsprojekte der Organisation NEON die erste Performance des von ihr kuratierten Work-in-Progress-Bildungsprogramms PAT im Athener Vorort Peristeri umgesetzt; ein Buch darüber erscheint im Sommer 2015. Als Mitglied der Reading Group wirkte sie als Koautorin am Buch Exercises of Idiosyncrasy mit. Außerdem erschien von Karaba 9+1 Unrealised Projects. Issues on Curating; als leitende Mitherausgeberin hat sie für das Jahresheft der AICA Hellas, „Techne & Kritiki“, zwei Textsammlungen zur Kunsttheorie und ihren Methoden und zur Kunst und ihren Institutionen betreut. Karaba forscht und veröffentlicht über Kunst und politische Theorie, Kunst im öffentlichen Raum, dokumentarische Kunst, Perfomance und Kunst als Aktionsform.

Projekte: The Soft Power Lectures
© geheimagentur
geheimagentur

geheimagentur

© geheimagentur
Actopolis-City: Oberhausen

geheimagentur ist ein offenes Kollektiv. Alle, die an den projekten von geheimagentur mitgewirkt haben, können das Label „geheimagentur“ für zukünftige Projekte nutzen, darum bleiben wir anonym. geheimagentur lässt sich als „secret agency“ übersetzen, deshalb können wir keine Informationen „zur Person“ preisgeben – aber vor kurzem haben wir unsern zwölften Geburtstag gefeiert.

geheimagentur produziert Situationen und Einrichtungen, die wie Fiktionen erscheinen und dann doch die Realitätsprüfung bestehen. Die Performances von geheimagentur überschreiten die Grenzen symbolischer Politik in Richtung auf „instant pleasure“: Sie lassen eine andere Realität im Kleinen entstehen, statt mit kritischer Geste die alte Welt zu bestätigen. geheimagentur ist ein freies Label, ein offenes Kollektiv und der Versuch einer praktischen „art of being many“.
www.geheimagentur.net

Projekte: Wir bauen eine neue Stadt
© Glykeria Stathopoulou
Glykeria Stathopoulou

Glykeria Stathopoulou

© Glykeria Stathopoulou
Actopolis-City: Athen

Glykeria Stathopoulou studierte in den USA und Großbritannien Bildende Kunst sowie Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Ihre Masterarbeit wurde vom San Francisco Art Institute mit dem First Award in Academic Excellence ausgezeichnet.

In ihrer Dissertation befasst Stathopoulos sich zurzeit mit den Phänomenen Delegated Performance und Re-enactment als Formen der Stellvertretung sowie anderen ethnographischen Methodenansätzen in der zeitgenössischen Kunst. 2007 war sie als Teil eines Forschungsteams an der Einrichtung des Pilotprojektes für eine Kunstakademie (eine Kollaboration der Stanford University, des San Francisco Museum of Modern Art und dem California College of the Arts) in San Francisco beteiligt und wirkte am Projekt der Temporary Academy of Art von Elpida Karaba (P.A.T. 2014) mit. 2013 gehörte sie zum Kuratorenteam der 4. Athener Biennale AGORA. Statopoulos hat als Redakteurin und Autorin für Ausstellungskataloge und Online-Journale gearbeitet und in der Publikation Shaving the mammoth (SFAI University Press 2008) über das Scheitern als künstlerische Strategie veröffentlicht.

Projekte: The Soft Power Lectures
Haris Sahačić

Haris Sahačić

Actopolis-City: Sarajevo

Haris Sahačić kam 1977 Sarajevo zur Welt und hat im Studiengang Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar einen Master in Mediendesign erworben. Seit 1999 engagiert er sich in der NGO- und Gewerkschaftsarbeit und macht Radio. Er ist Bürokaufmann, Rundfunkproduzent, Dichter, Schriftsteller, Sounddesigner, Komponist und ein dem Feminismus gegenüber freundlich eingestellter Mann.
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Projekte: Actopolis Sarajevo Sarajevo Album
© Ibrica Jašarević
Ibrica Jašarević

Ibrica Jašarević

© Ibrica Jašarević
Actopolis-City: Sarajevo

Ibrica Jašarević wurde 1983 in Sarajevo geboren. Das Architekturstudium an der dortigen Universität schloss er 2010 ab. Jašarević gehört zu den Mitbegründern und Partnern von Filter arhitektura.

In seiner Arbeit als Architekt legt er viel Gewicht auf das menschliche Maß, auf taktile Werte und ökologische Nachhaltigkeit. Entwürfe, an denen er beteiligt war, haben unter anderem folgende Auszeichnungen erhalten: Grand Prix Collegium Artisticum (2013), Erster Preis im Wettbewerb für ein Mahnmal für ausgelöschte Mitbürger (2013), Zweiter Preis im Wettbewerb für ein Denkmal zur Erinnerung an den 2. Mai 1992 in Sarajevo (2012), Erster Preis im Wettbewerb für den Geschichtspark Mittelalterliches Bosnien (2009). Jašarevićs Entwürfe werden regelmäßig in wichtigen Architekturzeitschriften wie dem Schweizer Magazin „Hochparterre“ abgedruckt.

PROJEKTE: Actopolis Sarajevo
Katarina Bošnjaky

Katarina Bošnjak

Actopolis-City: Sarajevo

Katarina Bošnjak, Jahrgang 1990, erwarb 2012 ihren BA in Architektur an der Universität Sarajevo, 2014 legte sie dort das Masterexamen ab. Derzeit arbeitet sie als Junior Architect im Büro von OSNAP d.o.o. und als freie Mitarbeiterin an der Fakultät für Architektur, Abteilung Stadtplanung. Daneben engagiert sie sich bei „LIFT – spatial initiatives“, hospitiert am SARTR-Theater und schreibt Artikel zum Thema Urbanistik für das Studentenmagazin 303

Katharina Bošnjak arbeitet in den Bereichen Video, Kurzfilm, Wissen und Innenarchitektur. Sie beteiligt sich an der Organisation der Architekturtage Sarajevo und hat an mehreren Ausstellungen teilgenommen, darunter „VIDEODETECTURE“, in deren Rahmen sie den Kurzfilm Visual pollution, manipulation and frustration vorstellte, und sie nahm 2011, 2012 und 2013 an der Ausstellungsreihe „Green Design“ teil. Auf der CICIOP-Konferenz 2013 und bei den Architekturtagen Sarajevo 2015 hielt sie Vorträge zu ihrem Projekt „Experimental Park – Kindergarten“. Sie nahm unter anderem im Rahmen von „Green Design“ 2012 an einem Workshop zu illegalen Siedlungen teil und an weiteren Workshops im Rahmen von „City Acupuncture“ in Sarajevo und Split, ebenso an Workshops mit norwegischen Studenten in Međugorje, im Rahmen von „Urban Incubator“ in Savamala 2013 und „Komad grada“ in Belgrad 2014. 2014 hat sie gemeinsam mit Sejjid Dudić das PR-Video für die ASK-Konferenz „Urban transformations: Animation of Urban Ruins“ gestaltet. Vom Green Design Center wurde Katharina Bošnjak in der Kategorie „Best integration of green techniques“ ausgezeichnet.

Projekte: Actopolis Sarajevo Sarajevo Album
Kenan Vatrenjak

Kenan Vatrenjak

Actopolis-City: Sarajevo

Kenan Vatrenjak, geboren 1983 in Sarajevo, schloss 2009 sein Architekturstudium an der dortigen Universität ab. 2005/06 studierte er an der Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Barcelona und arbeitete in der Stadtverwaltung der katalanischen Metropole. Vatrenjak gehört zu den Gründungspartnern von Filter arhitektura.

Projekte: Actopolis Sarajevo Sarajevo Cloud
Lana Čmajčanin

Lana Čmajčanin

Actopolis-City: Sarajevo

Lana Čmajčanin kam 1983 in Sarajevo zur Welt. Sie studierte an der Akademie der Bildenden Künste der Universität Sarajevo und schloss mit einem MFA im Fach Bildhauerei ab. Ihre Arbeit umfasst Installationen, Videos, Performances und Klanginstallationen. Sie gehört zu den Gründern und Mitgliedern der Kunst- und Kulturvereinigung CRVENA.

Lana Čmajčanins gesellschaftlich engagierte Kunst hat oft einen ausgeprägten Bezug zu bestimmten Orten und politischen Rahmenbedingungen wie der Nachkriegssituation in Bosnien-Herzegowina, im weiteren Sinne auch zur Rolle der Frau und zum weiblichen Körper. Dabei scheut sie auch nicht die Auseinandersetzung mit extrem traumatischen Erfahrungen ihres Herkunftsraumes. Ihr Werk ist unbeirrbar politisch und es gelingt ihr in ihren Arbeiten, Erfahrungen und Wirklichkeit vor Ort in eine universelle, auch für ein internationales Publikum verständliche Sprache zu übersetzen. Lana Čmajčanin hat ihre Arbeiten im Rahmen zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert und an mehreren Artists-in-Residence-Programmen teilgenommen. Von ihren Preisen und Stipendien verdient vor allem der Spezialpreis des 54. October Salon Belgrad 2013 Erwähnung sowie die Nominierung für die Keith Haring Fellowship in Art and Activism des Bard College in Annandale-on-Hudson im Bundesstaat New York.
www.lanacmajcanin.com/

Projekte: Actopolis Sarajevo Green Pavillon Sarajevo
Lars Moritz

Lars Moritz

Actopolis-City: Oberhausen

Lars Moritz lebt in Wien und arbeitet als Performancekünstler und experimenteller Stadtforscher. Gründer des Instituts für Alltagsforschung, einer Plattform für künstlerische Recherchen und direkte Aktionen im urbanen Alltag.

Erfinder der militanten Wissenschaft der radical bionics, die über die Transformation tierischer und pflanzlicher Strategien in politische Praktiken nachdenken. 2014 richtete er den Neighbourhood National Park, den ersten innerstädtischen Nationalparks der Welt in Wien ein. Mitbegründer von irreality.tv und Co-Porduzent des performativen Nachrichtenjournals AKTION AKTUELL. Betreiber des Workspace Ver:schwender in Wien.

alltagsforschung.org/
irreality.tv

Projekte: Wir bauen eine neue Stadt Das Monster
LIGHTUNE.G

LIGHTUNE.G

Actopolis-City: Zagreb

Bojan Gagić arbeitet international im Bereich Sound Art und Field Recordings. Neben seiner Tätigkeit als technischer Direktor bei Theater-, Film- und Musikfestivals (Eurokaz, Dance Week Festival, Zagreb Film Festival, Queer Festival, World Theatre Festival) veröffentlicht Gagić in Literaturzeitschriften Gedichte. Teil seiner Arbeit ist auch die Musikproduktion für experimentelle Kurzfilme sowie Licht- und Sound-Design für zahlreiche Theaterstücke. Gagić hat vier Experimentalkurzfilme gedreht: ties/structures/ambients (Sammlung der Kunstakademie Cravatica), Richter’s View — (Sammlung Museum für zeitgenössische Kunst, Zagreb), Poet in New York und Dissection. Er ist Mitbegründer von Sinelinea, einer in Zagreb angesiedelten Plattform für innovative Klangausdrucksformen. 2011 begann Bojan Gagić zusammen mit dem Toningenieur Miodrag Gladović die Arbeit an „LIGHTUNE.G“, einem multimedialen Licht- und Klangprojekt. Der Titel rührt von ersten gemeinsamen Versuch der beiden Inititiatoren, die Lichtimpulse von Bühnenscheinwerfern in Klang zu überführen: LIGHT / LIGHT + MELODY / TUNE + TONE G/50Hz. Unter der Bezeichnung „Luminoacoustics“ gewannen sie mit der selbst entwickelten neuartigen Technik von LIGHTUNE.G den Dritten Preis bei der Guthman New Musical Instrument Competition 2012 in Atlanta.

Miodrag Gladović ist Toningenieur, Musiker, Musikproduzent und Multimediakünstler. Als Musiker ist Gladović stark in der Untergrundszene engagiert. Der Grundidee des Do-it-yourself verpflichtet, hat Gladović das Independent-Label Moonlee Records gegründet. Seit 2010 arbeitet Gladović verstärkt im Bereich experimentelle und improvisierte Musik und Multimediakunst. Mit seinem audiovisuellen Soloprojekt „Packmess GP“ (Grains & Particles) erkundet er regelmäßig neue musikalische Ausdrucksformen.

2011 begann Gagić zusammen mit Gladović die Arbeit an „LIGHTUNE.G“, einem multimedialen Licht- und Klangprojekt. Der Titel rührt von ersten gemeinsamen Versuch der beiden Inititiatoren, die Lichtimpulse von Bühnenscheinwerfern in Klang zu überführen: LIGHT / LIGHT + MELODY / TUNE + TONE G/50Hz. Unter der Bezeichnung „Luminoacoustics“ gewannen sie mit der selbst entwickelten neuartigen Technik von LIGHTUNE.G den Dritten Preis bei der Guthman New Musical Instrument Competition 2012 in Atlanta.

Projekte: Invisible Belonging Full Range Society
Mariela Cvetić

Mariela Cvetić

Actopolis-City: Belgrad

Die Künstlerin und Kunsttheoretikerin Dr. phil. Mariela Cvetić lehrt an der Fakultät für Architektur der Universität Belgrad und ist Gastprofessorin an der Universität für Kunst, interdisziplinäre Kunststudien und Medien sowie am Seminar für Architektur und Stadtplanung der Universität Novi Sad.

Die Arbeiten von Mariela Cvetić wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. In künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion setzt Cvetić sich mit dem Verhältnis von Subjekt und Raum auseinander. 2008 gehörte sie dem Künstlerteam an, dessen Bodeninstallation wohnlich als serbischer Beitrag auf der Architekturbiennale von Venedig zu sehen war.
Ihr Buch Das Unheimliche: Der Raum in Psychoanalyse und Kulturtheorie (Das Unheimliche: psihoanalitičke i kulturalne teorije prostora) erschien 2011, 2013 folgte The Artist’s Book/Umetnikova knjiga.

Projekte: Formally Informal Gaudeamus igitur
© Mircea Avarvari
Mihai Dutescu

Mihai Dutescu

© Mircea Avarvari
Actopolis-City: Bukarest

Mihai Dutescu, Jahrgang 1979, ist Architekt und Autor und lehrt an der Ion Mincu-Hochschule für Architektur und Urbanistik in Bukarest. Mit einer Arbeit über zeitgenössische Entwicklungen im urbanen Alltagsleben erwarb Dutescu den Doktorgrad.

Dutescu hat zwei Gedichtbände und einen Roman veröffentlicht und verschiedene Literaturpreise gewonnen. Gedichte und Prosatexte von ihm wurden ins Englische, Französische und Tschechische übersetzt.
Zurzeit beschäftigt er sich mit Alltagsphänomenen in modernen Großstädten jenseits der Architektur, mit dem Phänomen der Grundstücksspekulation und dem Entstehen postkommunistischer Gesellschaften.
www.dutescu.ro
office@dutescu.ro
mihaidutescu@live.com

Projekte: Bucharest South The Stories
Miloš Miletić

Miloš Miletić

Actopolis-City: Belgrade

Der 1986 in Belgrad geborene Miloš Miletić (MFA Universität Belgrad) ist Künstler und Kulturarbeiter.

Miloš Miletić ist Mitbegründer von KURS, einer Künstlergruppe, die sich seit 2010 mit Problemen beschäftigt, die Kulturschaffenden, Künstlern und Kunststudenten in ihrer Arbeit stellen. Er wirkte an einem Projekt über die Geschichte von Wandbildern in Belgrad mit. Als aktives Mitglied von KURS schuf er mehrere Wandbilder in Belgrad und außerhalb, darunter Struggle, knowledge, equality über die Studentenproteste; 20th October anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung Belgrads und Tvornice radnicima (Factories to the workers) in der Itas-Prvomajska-Fabrik im kroatischen Ivanec. Miletić gehört zum Gründungs- und Redaktionsteam von „The Wall Newspapers“.

Projekte: Formally Informal Wall Newspaper
Mirjana Boba Stojadinović

Mirjana Boba Stojadinović

Actopolis-City: Belgrad

Mirjana Boba Stojadinović, bildende Künstlerin, geb. 1977, lebt in Serbien und Bulgarien. Sie studierte an der Universität Belgrad, dem Piet Zwart Institut / Willem de Kooning Hogheshool Rotterdam und der Universität Plymouth und erwarb den Master of Fine Arts.

Seit 1998 wird Stojadinović im Rahmen von Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland ausgestellt. 2010 erhielt sie den 25. Nadežda-Petrović-Gedächtnispreis der serbischen Stadt Čačak. Ihre Arbeiten setzen sich, oft in Form partizipativer Projekte, mit der Rolle der Kunst im öffentlichen und privaten Raum auseinander. Vor allem geht es ihr um Formen unabhängigen Kulturschaffens; jedoch hat sie auch mit öffentlichen Institutionen in Serbien und im Ausland zusammengearbeitet. 2010 Stojadinović rief sie das Projektforum ARTIST AS AUDIENCE ins Leben, in dem im Rahmen öffentlicher Gespräche ausgewählte Kunstwerke und Kunstpublikum miteinander konfrontiert werden. Stojadinović hat als Kuratorin, Organisatorin und Künstlerin an Gruppenausstellungen in Serbien und im europäischen Ausland teilgenommen.

bobaart.wordpress.com

Projekte: Formally Informal
© Nikola Bojić
Nikola Bojić

Nikola Bojić

© Nikola Bojić
Actopolis-City: Zagreb

Nikola Bojić hat sein Studium an der Universität Zageb mit einem Master in Kunstgeschichte und Museumskunde abgeschlossen und an der Universität von Havard einen Masterstudiengang in Design Studies absolviert.

Im Mittelpunkt von Bojićs theoretischem Interesse und seiner gestalterischen Arbeit steht die narrative Dimension des Raums. Seine umgebungs- oder ortsbzeogenen Arbeiten greifen dabei oft in die politische und gesellschaftliche Dimension des Raums ein, untersuchen und stören die Grenzlinien zwischen öffentlichem und privatem Bereich. So hat Bojić als Art Director und Bühnenbildner an einem algerischen Theaterprojekt zum Thema illegale Einwanderung über das Mittelmeer mitgewirkt und in China eine Landschaftsinstallation zur Erinnerung an die Menschen, deren Dörfer dem Projekt der Großstadtentwicklung weichen mussten, entworfen. Während seines Aufenthaltes in Harvard entstand das Experimentalbuch Excavations, in dem der Autor versucht, den Akt des Lesens in räumliche Erfahrung zu übersetzen.
Neben seiner Arbeit als Public-Art-Künstler und -Designer hält Bojić weltweit Vorträge auf Tagungen und Designfestivals. Zurzeit redigiert er die Zeitschrift für zeitgenössische Kunst „Life of Art“, herausgegeben vom Kunsthistorischen Institut in Zagreb.

PROJEKTE: Invisible Belonging The Road to Belonging
© Athina Kaltsika
Panos Sklavenitis

Panos Sklavenitis

© Athina Kaltsika
Actopolis-City: Athen

Panos Sklavenitis ist bildender Künstler. Er hat an der Berufsfachschule IEK DELTA – Art & Design Grafikdesign studiert (1996–1998) und mit dem staatlichen Diplom abgeschlossen. Anschließend erwarb er an der Hochschule der Bildenden Künste Athen einen BA im Fach Malerei (2006–2011) und studierte im Rahmen des Erasmus-Austauschsprogramms an der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen.

Sklavenitis hat mehrere Performances und Aktionen im öffentlichen Raum realisiert und an Gruppenausstellungen, Workshops und Tagungen in Griechenland und im Ausland teilgenommen, darunter die 4. Athener Biennale Agora (2013); P.A.T. (Temporary Academy of Arts), 2014, kuratiert von Elpida Karaba; Fones, Zabriskie Point – espace d’art contemporain, Genf 2013. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Modelle partizipativer Kunstproduktion. Sklavenitis interessieren Formen der Grenzüberschreitung zwischen zeitgenössischer Kunst und universitären Disziplinen wie Archäologie oder Anthropologie, die hergebrachte Kategorien von Repräsentation, Diskurs, Materialität und gegenständlicher Praxis in Frage stellen. Wissenschaft, Philosophie und Alltag, so Skalvenitis Grundannahme, werden schon bald keine getrennten Wege mehr gehen und benötigen deshalb neue Konzepte und Kategorien für Formen kreativer, wissenserweiternder und reflexiver Praxis.

Projekte: The Soft Power Lectures
Pelin Tan

Pelin Tan

Actopolis-City: Mardin

Nach ihrem Studium der Soziologie und Kunstgeschichte und ihrer Dissertation über gesellschaftlich engagierte Kunst im öffentlichen Raum an der Istanbul Technical University (ITU) beschäftigt Tan sich derzeit im Rahmen eines Postdoc-Projektes am MIT mit den Methoden künstlerischer Recherche. Forschungs- und Aufenthaltsstipendien erhielt sie unter anderem vom DAAD (2006/07), dem IASPIS Kuratorenprogramm (2008), der Japan Foundation (2012) und dem Kitakyushu Contemporary Art Institute (2015). Zurzeit lehrt Tan als Assosiate Professor an der Fakultät für Architektur der Artuklu-Universität im türkischen Mardin. Vom Frühjahr 2016 an lehrt sie als Research Professor am Urban Lab der Polytechnischen Hochschule Hong Kong.

Projekte: Urban Commons
© Eduard Constantin
Raluca Voinea

Raluca Voinea

© Eduard Constantin
Actopolis-City: Bukarest

Raluca Voinea ist eine Bukarester Kuratorin und Kunstkritikerin mit einem BA in Kunstgeschichte und Kunsttheorie der Universität Bukarest (2001) und einem MA im Studiengang Curating Contemporary Art am Royal College of Art in London (2006).

Seit 2012 ist Voinea Kodirektorin der Gesellschaft tranzit.ro (Mitglied im Netzwerk tranzit.org) und betreibt deren Ausstellungsraum in Bukarest. Dort organisiert sie Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen zum Verhältnis zwischen zeitgenössischer Kunst und Politik, um durch interdisziplinäre Projekte die Kunstproduktion und den kritischen Diskurs vor Ort zu fördern. Mit dem Thema des öffentlichen Raums beschäftigen sich folgende von ihr kuratierte oder koordinierte Projekte: „The KNOT. Linking the Existing with the Imaginary“, eine Raumplattform auf Reisen in Berlin, Warschau und Bukarest (2010); „The Department for Art in Public Space“ (2009/10), ein kleineres Forum für Diskussion und künstlerische Projekte, sowie die „Public Art Bucharest 2007“.

Projekte: Bucharest South
Saša Šimpraga

Saša Šimpraga

Actopolis-City: Zagreb

Saša Šimpraga ist ein Zagreber Raum-Analyst, Publizist und Aktivist und Autor von Zagreb, Public Space. 2012 gründete er 1POSTOZAGRAD (1 Prozent für die Stadt), eine Plattform für freiwilliges Engagement im urbanen Umfeld. Er hat mehrere Projekte mit initiiert und mit gestaltet, darunter: DOTRSCINA ein Projekt zur alternativen Erinnerungskultur; MOTEL TOGIR, das sich mit dem Erbe der Moderne auseinandersetzt; ARS PUBLICAE zur Kunst im öffentlichen Raum sowie 50 POEMS FOR SNOW, ein Lyrikfestival, das an verschiedenen Orten weltweit zum ersten Schneefall veranstaltet wird. Darüber hinaus zeichnet Saša Šimpraga für eine Reihe von künstlerischen Interventionen verantwortlich.

PROJEKTE: Invisible Belonging Connecting - Seminar for Walkers
Roberto Vertieri

Roberto Vertieri

Actopolis-City: Sarajevo

Der gebürtige Italiener Vertieri lebt und arbeitet in Sarajevo und Venedig. Seit seinem Abschluss an der dortigen Architekturfakultät (IUAV) arbeitet er als Grafikdesigner und Filmemacher. Zurzeit studiert er Regie an der film.factory der Filmakademie Sarajevo.

Vertieris Arbeiten dokumentieren seine Auseinandersetzung mit Entwicklungsprozessen und Widersprüchlichkeiten, die von und für Gesellschaften hervorgebracht werden, aber auch in der Natur entstehen.

Projekte: Actopolis Sarajevo Sarajevo Album
© Nikola Predović
Selma Banich

Selma Banich

© Nikola Predović
Actopolis-City: Zagreb

Die Performancekünstlerin Selma Banich lebt und arbeitet in Zagreb. Sie tritt sowohl individuell als auch im Zusammenwirken mit anderen Künstlern, Gruppen und Initiativen in Erscheinung und arbeitet mit Tanz, Performance und Aktionen im öffentlichen Raum, jeweils sowohl auf der Bühne wie in filmischer Form. Gleichzeitig engagiert sie sich im Bereich freier Bildungsformen und praxisbezogener Wissensarbeit. In ihren Performances und Aktionen ist ihr Ethik wichtiger als Ästhetik, Empathie wichtiger als Utopie, Kunst zu machen wichtiger als Politik, Natur wichtiger als Gesellschaft. Ziel ihres künstlerischen Engagements ist es, den Wissens-, Kreativitäts- und Partizipationskontext zukünftiger Arbeitswelten zu erweitern.

Selma Banich ist Mitbegründerin und Programmleiterin von „ekscena“, einer preisgekrönten Plattform für Bildung und Wissen in den performativen Künsten; sie arbeitet als Autorin, künstlerische Mitarbeiterin und Performerin bei der Zagreber Gruppe OOUR und der Theatergruppe TRAFIK in Rijeka (Mitglied im First International Institute for Disaster and Chaos) mit und tritt als Gast bei der Performancegruppe Every House Has A Door in Chicago auf. Jenseits der Bühne führt sie ein einfaches Leben, liebt die Natur, die Menschheit und das Web 2.0.

PROJEKTE: Invisible Belonging Communities of Care
Sevgi Ortaç

Sevgi Ortaç

Actopolis-City: Istanbul

Sevgi Ortaç, geboren 1984, lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in ihrer Heimatstadt Istanbul. Dort hat sie Film und Fotografie, anschließend bildende Kunst am Dutch Art Institute in den Niederlanden studiert. Sie realisiert ortsspezifische Interventionen und Langzeitprojekte, die ihre Motivation aus den Potenzialen von kollektiver Produktion, Mobilisierung und Teilhabe beziehen.

Als künstlerische Medien setzt Ortaç Fotografie und Video ein, arbeitet aber auch gern mit Gedrucktem. Davon zeugen unter anderem The Monument Upside Down über die antiken Stadtmauern von Istanbul, erschienen 2010, sowie House with a View ein Fotobuch über das neugebaute Aufmarschfeld für Massendemonstrationen (2014) in Yenikapı, Istanbul. Bei beiden Projekten steht die symbolische Funktion von Orten und die Definition kulturellen Erbes im Konflikt mit aktuellen Nutzungsformen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Architekten Aslı Kıyak hat Ortaç das Projekt „Made in Şişhane“ realisiert, in dem es um das handwerkliche Erbe und die Nachbarschaftsstrukturen in der Bosporusmetropole geht. Die von Ortaç intiierten Multimediaplattformen und Publikationsprojekte betrachtet sie als eine Möglichkeit, dem drängenden Bedürfnis nach öffentlicher Diskussion und Information nachzukommen.

Projekte: Urban Commons Commanding Heights
Seçkin Aydin

Seçkin Aydin

Actopolis-City: Diyarbakır, Batman

Seçkin Aydın, geb. 1980, ist kurdischer Künstler und Kulturwissenschaftler mit einem Bachelor in Malerei und Soziologie, einem Master in Kunsterziehung sowie in Kostüm- und Textildesign und einem Doktorgrad im Fach Kunst. Zurzeit bereitet er eine Dissertation im Bereich Medien, Kultur und Urban Studies vor. Aydın ist Leiter des Bereichs Malerei an der Universität von Batman, Vorsitzender der Mesopotamia Culture, Art and Thinking Association in Diyarbakir und leitet das Bat Art Lab in Batman.

Aydın beschäftigt sich vor allem mit den Themen Stadt, Kommunikation (und ihrem Scheitern), kollektive Erinnerung sowie den Überlebensstrategien von Zivilisten in Kriegszeiten. Er hat an zahlreichen Ausstellungen, Workshops, Residenzprogrammen und Biennalen in verschiedenen Ländern teilgenommen und selbst als Kurator gewirkt.
Mehrere seiner eigenen oder von ihm kuratierten Ausstellungen setzen sich mit dem Phänomen Stadt auseinander, darunter die Einzelausstellungen „RE-RE-RE-RE-RE-RE-RE-RELOCALIZATION“, Diyarbakir 2012; „Masters of Home, Masters of Exile“, Berlin 2012; „Inspired By The City“, Terni 2013, sowie die von ihm kuratierten Ausstellungen „Anonymous Lives“, Batman 2014; „City as a Home“, Polymer Gallery, Tallinn 2012; „In The Homy Space; Relocalization“, Ústí nad Labem, Tschechische Republik 2011; „Take Care of You“, Diyarbakır 2011; „Once Upon a Time At Home“ Curator’s Home, Diyarbakır 2011.

Projekte: Urban Commons Urban Defenders
© Loukas Bartatilas
Sofia Dona

Sofia Dona

© Loukas Bartatilas
Actopolis-City: Athen

Sofia Dona hat an der Bauhaus-Universität Weimar Architektur studiert, im Studiengang Public Art and New Artistic Strategies ihren Abschluss gemacht und wurde 2010 mit dem DAAD-Preis für die Beste ausländische Studentin an der Bauhaus-Universität sowie dem SADAS Architekturpreis ausgezeichnet.

Sofia Dona hat Projekte im Bereich Architektur und Kunst in verschiedenen Städten weltweit realisiert, darunter Leipzig, Detroit, Chicago und Pisa. Als Mitglied der „Errands“-Gruppe hat sie unter anderem an der 2. Athener Biennale, der 7. Architekturbiennale von São Paulo Biennial und der 1. Istanbuler Designbienniale teilgenommen. 2014 kokuratierte sie die Projekte „Enjoy your state of emergency: Art and activist strategies in times of crisis“ in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst Berlin und „New Babylon Revisited“ in Athen. 2012 war sie Kuratorin von „Austausch / Exchange“ in der Broadway Kinopassage in Athen und hat das Projekt „On Board – Charter 2013“ zwischen Marseille and Athen betreut (jeweils gefördert vom Goethe-Institut Athen). Sofia Dona bereitet zurzeit ihre Doktorarbeit über die symbolische Verschwisterung von Städten in verschiedenen Ländern wie Leipzig und Detroit vor. Zuletzt hat sie im Rahmen eines Fullbright-Künstlerstipendiums einen Forschungsaufenthalt bei der Universitätsprofessorin und Künstlerin Suzanne Lacy am Otis College for Art and Design in Los Angeles wahrgenommen.

Projekte: The Soft Power Lectures
Stefan Ghenciulescu

Stefan Ghenciulescu

Actopolis-City: Bukarest

Stefan Ghenciulescu, geboren 1972, ist Chefredakteur des Magazins „Zeppelin“ und Mitbegründer der Zeppelin Association, Bukarest. Er ist ebenso Dozent an der Ion Mincu Universität für Architektur und Städtebau in Bukarest und freier Architekt.

Stefan Ghenciulescu ist Autor von Transparent City. Limits and dwelling in Bucharest sowie Mitautor und Mitherausgeber von insgesamt neun Buchprojekten, Ausstellungen und Forschungsprojekten. Er ist als unabhängiger Berater für den Mies van der Rohe Award der Europäischen Union tätig. Preise und Auszeichnungen in den letzten Jahren (Auswahl): mit dem „Magic Blocks“-Programm in der Endrunde des European Public Place of the Year-Preis 2011; sechs Auszeichnungen und sieben Nominierungen bei der Bukarester Architekturannuale; eine Auszeichnung und eine Nominierung bei der Rumänischen Architekturbiennale; Erster Preis beim Nationalen Architekturwettbewerb; Gestaltung des rumänischen Pavillions auf der Architekturbiennale von Venedig 2006. Derzeit beschäftigt sich Ghenciulescu mit Themen der zeitgenössischen Architektur, der Entwicklung von Städtebau und Architektur im modernen und postsozialistischen Südosteuropa sowie der Stadterneuerung, Gebäudesanierung und aktuellen Formen von Community Architecture.
www.e-zeppelin.ro
sghenciulescu@gmail.com

Projekte: Bucharest South
Susanne Kudielka / Kaspar Wimberley

Susanne Kudielka / Kaspar Wimberley

Actopolis-City: Oberhausen

Kudielka / Wimberley sind als Künstler, Produzenten, Kuratoren und Wissensarbeiter mit Schwerpunkt ortsspezifische und interdisziplinäre Kunst im öffentlichen Raum tätig. Sie leben und arbeiten in Stuttgart und auf Jersey.

RRe-imagining the everyday. Die Projekte und Interventionen von Kudielka / Wimberley lassen sich als Einladung zum Sammeln neuer Erfahrungen und zur Teilnahme am Außergewöhnlichen, als Katalysatoren für Dialog und Austausch beschreiben. Das Bemühen, Menschen für bestehende gesellschaftliche oder kulturelle Bedingungen zu sensibilisieren und die Ordnung des Moments zu bestreiten und zu hinterfragen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit des Künstlerpaars.
Kudielka / Wimberley haben Projekte für Museen, Kunstfestivals und -Institutionen, Hochschulen, NGOs, Schulen und freie Auftraggeber realisiert und dabei mit Hundebesitzern, Bäckern, Vermietern, Radfahrern, Gärtnern, Fischern, Obdachlosen, Zauberkünstlern, Teenagern, Ladeninhabern, Asylsuchenden und einem Chor gearbeitet.
www.treacletheatre.co.uk/portfolio

Projekte: Wir bauen eine neue Stadt Archaeological Museum
Tonka Maleković

Tonka Maleković

Actopolis-City: Zagreb

Tonka Maleković ist Absolventin der Kunstakademie Zagreb (2006). Seit 2003 hat sie an zahlreichen Ausstellungen in Kroatien und im Ausland teilgenommen und mehrere Kunstprojekte im öffentlichen Raum realisiert. Sie ist Mitbegründerin von Loose Associations / Gesellschaft für zeitgenössische Kunstformen und Mitglied von PUNKT / Plattform für kulturelle Ermächtigung. 2012 gründete sie LiberSPACE, eine Freiluftgalerie für temporäre Interventionen. Maleković gehört auch zum Kuratorenteam von „City at the Second Glance / PUNKT“, einem Ausstellungs- und Bildungsprojekt mit wechselnden Stationen.

Ausgangspunkt von Tonka Malekovićs Arbeiten ist die unmittelbare Umgebung, das tägliche Leben. Sie spürt die Potenziale auf, die sich aus dem Widerstreit zwischen den von unserer physischen und sozialen Umgebung vorgegebenen Schablonen und unkontrolliert ablaufenden organischen Vorgängen mit ihren spontan entstehenden Mustern ergeben. Ein besonderes Interesse der kroatischen Künstlerin gilt der Stadt und dem öffentlichen Raum, einer „Anthropologie der Stadt“ und dem Verhältnis von Stadt und Land. Sie arbeitet mit verschiedenen Medien; bei ihren oft auf Mitwirkung zielenden Projekten und zeitlich begrenzten Interventionen benutzt sie Fundmaterial oder bezieht den Menschen symbolisch in die vorgegebene Ortssituation mit ein.

PROJEKTE: Invisible Belonging Spaces between (living) places
Vahida Ramujkic

Vahida Ramujkic

Actopolis-City: Belgrad

Die Aktivistin und Künstlerin Vahida Ramujkic gründete 2001 zusammen mit Laia Sadurni in Barcelona das Rotor-Kollektiv. Sie arbeitet mit auf längere Zeitspannen angelegten Rechercheprojekten, die verschiedene Stadien durchlaufen und verschiedene Formen und Formate annehmen: Workshops, Events, Bücher usw. Ihre Aktivität für das Rotor-Kollektiv endete 2008, seit 2012 ist sie auf der Plattform Irational.org vertreten.

Mit Laida Sadurni realisierte Ramujkic für das Rotor-Kollektiv bis 2008 unter anderem Poble NOW, Air Autonomy, Manual GPS, Telechronicles etc. Ihre Recherchen über moderne Verwaltungsvorgänge führten 2006 zu dem Buch Schengen with ease. 2007 initierte sie das Projekt „Disputed Histories“, eine Sammlung von Lehrbüchern im Fach Geschichte und eine Reihe von Workshops zur Untersuchung gegensätzlicher historischer Narrative. Ihr Projekt über das Dorf Primišlje in Kroatien mündete 2009 in dem Film Storm, return home and other terrible stories for children. 2008/09 konkretisierte sich ihr Interesse für konkrete Dinge und materielle Kultur in einer Reihe von Workshops über die Herstellung, Wiederherstellung und Weiterverwendung von Gebrauchsgegenständen. Mit Aviv Kruglanski initiierte sie 2008 das Projekt „Documentary Embroidery“, das eine eigene Methode zur Dokumentation gesellschaftlicher Zustände aus verschiedenen Blickwinkeln umsetzt; gemeinsam zeichnen beide auch verantwortlich für Projekte wie „Neighborhood Superheroes“ (Kairo/Barcelona 2010) und „Microcultures“, Letzteres im Zusammenwirken mit Mikroorganismen im Rahmen von Experimenten über Gährungssprozesse auf dem Gebiet des Kulinarischen, Sozialen und Ökonomischen (Belgrad, Leskovac, Villarrubia und Barcelona 2011).

Projekte: Formally Informal Indivisible Unalienable
Vedad Islambegović

Vedad Islambegović

Actopolis-City: Sarajevo

Vedad Islambegović wurde 1983 in Zenica, Bosnien-Herzegowina, geboren. Er studierte Architektur an der Universität Sarajevo bis 2008 und ist dort heute Lehrbeauftragter und Doktorand. 2005/06 studierte Islambegović an der Escuela Técnica Superior de Arquitectura in Barcelona und arbeitete in der Barceloner Stadtverwaltung. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Büros Filter arhitektura.

In seiner Dissertation beschäftigt Islambegović sich mit informellen Stadtentwicklungsprozessen und ihren soziopolitischen Ursachen. Er hat am Forschungsprojekt „Propocon – Property, Possession and Conflict in Re/Building Settlement“ der Oslo School of Architecture and Design mitgewirkt. Entwürfe, an denen Islambegović beteiligt war, haben unter anderem folgende Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Architekturwettbewerben erhalten: Grand Prix Collegium Artisticum (2013); Zweiter Preis im internationalen Wettbewerb für einen stadtplanerischen Entwurf zur Neuentwicklung des Badel-Geländes in Zagreb (2012); Zweiter Preis im Wettbewerb für ein Denkmal zur Erinnerung an den 2. Mai 1992 in Sarajevo (2012); Zweiter Preis im Wettbewerb für den Geschichtspark Mittelalterliches Bosnien (2009). Mit einem eigenen Entwurf wurde er 2015 für den Mies van der Rohe Award der Europäischen Union für Zeitgenössische Architektur nominiert. Zahlreiche Entwürfe von Islambegović wurden in renommierten Architekturzeitschriften wie dem kroatischen Magazin „Oris“ oder den schweizerischen Zeitschriften „Hochparterre“ und „Archithese“ veröffentlicht.
© Sebastian Asiedu
WE ARE VISUAL

WE ARE VISUAL

© Sebastian Asiedu
Actopolis-City: Oberhausen

Marc Einsiedel, geboren 1983 in Flensburg und Felix Jung, geboren 1985 in Stade, bilden seit 2010 das Künstlerduo We are Visual.

Unter diesem Titel sind die beiden Wahlhamburger vor allem im Bereich Kunst im öffentlichen Raum, aber auch in Galerien und Museen vertreten. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Installationen, Interventionen und Inventionen.
www.wearevisual.org

Projekte: Wir bauen eine neue Stadt Alles ab morgen
Yelta Köm

Yelta Köm

Actopolis-City: Istanbul

Köm – Architekt, Autor und Kurator – kam 1986 in Istanbul zur Welt, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Er ist Partner des Architekturbüros KOTUstudio und Mitbegründer von Herkes Icin Mimarlik (Architektur für alle). Yelta Köm hat an der Yildiz-Hochschule für Technik in Istanbul studiert und an einem Studienaustausch mit der Aristoteles-Universität Thessaloniki teilgenommen, anschließend in der Architekturklasse der Frankfurter Städelschule einen Post Graduate-Abschluss sowie einen weiteren Abschluss am Fachbereich Architektur der Artuklu-Universität in Mardin erworben. www.yeltakom.com

In seiner Arbeit befasst Yelta Köm sich schwerpunktmäßig mit der Theoriedebatte über architektonische Interventionen im öffentlichen Raum, mit geopolitischen Fragen, Architekturtheorie und urbanen Problemen zeitgenössischer Gesellschaften. Er ist Koordinator und Herausgeber von „#occupygezi architecture“, einem Projekt im Rahmen von „Herkes Icin Mimarlik“, das bei der 2. Istanbuler Biennale, im Salt-Institut Istanbul, im Victoria and Albert Museum London, bei Adhocracy Athen und in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst Berlin ausgestellt wurde. Als Kurator hat er die Ausstellung „Caution! Slippery Ground“ zu Themen der Architekturkultur im Istanbuler Museum für moderne Kunst betreut.
Köm organisiert Bürgerworkshops und ist zurzeit als Koordinator eines Projekts für das Dorf Narlıca bei Diyarbakır tätig. 2014 erschien sein Aufsatz „Taksim Square: A Spatial Narrative of the Perpetual Reconquista“ in Urbane Interventionen Istanbul im Merve Verlag. Zuletzt war Yelta Köm Gast-Editor der Sommernummer 2015 des „Betonart Magazine“ zu Fragen zeitgenössischer Architektur.

Projekte: Urban Commons Territorial Islands
Önder Özengi

Önder Özengi

Actopolis-City: Istanbul

Önder Özengi, geboren1978, lebt und arbeitet als Kurator, Kunstwissenschaftler und -kritiker in Istanbul. 1996 bis 2000 studierte er an der Universität Ankara Anthropologie, von 2003 bis 2008 Kunstmanagement an der Technischen Universität Yıldız in Istanbul. Seine Masterarbeit schrieb er über Institutionenkritik seit den 1960er-Jahren und Alternativen zu institutionellem Handeln.

Önder Özengi hat unter anderem folgende Ausstellungen kuratiert: „Relative Position and Conclusions“, Suriye Arcade, Istanbul 2009; „There is Nothing to Lose”, Stærekassen, Kopenhagen 2010; „Between Imaginaries & Encounters”, Hamursuz Fırını, Istanbul 2012; „Never Again”, Depo, Istanbul 2013. Er ist Mitinitiator eines Projekts über Arbeit in der zeitgenössischen Kunst und hat Texte und Kritiken in verschiedenen Zeitschriften, Ausstellungskatalogen und Büchern veröffentlicht.

Projekte: Urban Commons Donkey Work
Özge Çelikaslan

Özge Çelikaslan

Actopolis-City: Ankara

Özge Çelikaslan ist Bildwissenschaftlerin und Medienaktivistin.

Çelikaslan ist Mitbegründerin und aktives Mitglied der Videokunstkollektive Artıkişler / Wastedworks, Videoccupy und Vidyokolektif und Mitbegründerin der Koza Visual Culture and Arts Association, einer Diskussionsplattform für zeitgenössische Kunst, Politik und Medienarchivarbeit. Zurzeit wirkt sie an einem Projekt für ein offenes Archiv für digitale Medien über politische Bewegungen unter dem Titel bak.ma. mit.

Projekte: Urban Commons The Residual

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