#PRESSE: Die Kunst zu Handeln – Transformation von Süd-Bukarest (German only)

Kuratorin des Actopolis-Projekts: Raluca Voinea Foto: Michael MarksKuratorin Raluca Voinea bei der Auftaktveranstaltung von ACTOPOLIS BUKAREST im Goethe-Institut Bukarest. Dazu erschien nun ein Artikel in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ)
Angelika Marks berichtete in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) über die Auftaktveranstaltung des Bukarester ACTOPOLIS Projekts in der Bibliothek des Goethe-Instituts. Dabei kontextualisiert Marks ACTOPOLIS treffend im urbanistischen Diskurs der letzten Jahre:

"Auf der Biennale 2004 in Venedig präsentierte sich Deutschland mit der überdimensionierten Installation „Deutschlandscape“, die sich der „zweifelhaften Ästhetik dieser undefinierbaren Räume mit ihren Lagerhallen, Einkaufszentren und Industrieansiedlungen“ in den deutschen Vorstädten widmete. Die Gestaltung der Peripherie der Großstädte in Deutschland, aber auch weltweit, wird immer häufiger großen Architekturbüros oder „Developern“ überlassen. Neben den „Gewerbegebieten“ treten zunehmend in Deutschland, häufig in postkolonialen Gesellschaften Afrikas und Asiens, aber bevorzugt auch in angelsächsisch geprägten Gesellschaften wie den USA die sogenannten „Gated Communities“ oder „Private Compounds“ hinzu, die sich ebenso wie Malls oder andere meist privat finanzierte Stadtplanungen der öffentlichen Kontrolle und Gestaltung der Bevölkerung und ihren Institutionen entziehen und deshalb auch in Filmen wie „Stepford Wives“ (2004) oder Büchern wie „The Tortilla Curtain“(1995) hinlänglich persifliert wurden. Dem entgegen und parallel dazu starten seit geraumer Zeit Kunstschaffende, Aktivisten, Urbanisten und lokale Gemeinschaften Projekte, die diesem Ausverkauf des öffentlichen Raumes etwas entgegensetzen möchten."

Den Artikel gibt es hier zum Nachlesen.



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Author: ACTOPOLIS
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