Übernächtigt und müde haben unsere sechs Reisenden nach mehr als 6000 Kilometern im Zug endlich ihr Ziel erreicht: Portland, Oregon - vor ihren Augen erstreckt sich die Weite des Pazifischen Ozeans. Vielleicht sind unsere Helden ein wenig traurig, denn ihr amerikanisches Abenteuer geht jetzt zu Ende, ein Abenteuer, das wir mit ihnen teilen durften. Nach drei Wochen in amerikanischen Zügen haben die Sechs alle Geheimnisse rund um die Liegewagen und die etwas seltsamen Fahrpläne von Amtrak gelüftet. Aber noch viel wichtiger, sie haben uns Geschichten von einfachen Leuten erzählt, die in diesem bunten Land leben und darauf warten zu erfahren, wer sie in den nächsten vier Jahren regiert. Sie haben uns von Langusten, Baseball, Romney, Obama und seinem Friseur, von alten und virtuellen Buchläden, von Rock and Roll und Harley Davidsons erzählt. In Montana haben sie kuriose Versteigerungen besucht und wurden von einem etwas merkwürdigen Bestattungsunternehmer in North Dakota eingeladen. Beppe und Karl haben eine deutsche Einwanderergemeinde getroffen, die seit Jahren in Amerika lebt, aber weiterhin so tut, als würde sie immer noch an den Ufern der Donau beheimatet sein. Und denkt an den jungen Italiener, der studiert und gleichzeitig im Parlament von New York arbeitet.
Am Ende dieser langen Reise bleibt uns nichts anderes übrig, als allen von Herzen zu danken: Wir danken den beiden Journalisten Beppe Severgnini und Karl Hoffmann für ihre manchmal ironischen manchmal nachdenklichen Berichte, mit denen sie die Landschaften und ihre Bewohner akkurat nachgezeichnet haben. Wir danken Soledad Ugolinelli, unserer Produzentin, Organisatorin, Übersetzerin, der Seele der kleinen Gruppe, die immer ein Lächeln für uns bereit hatte, selbst nach durchwachten Nächten in Zügen oder am Computer.
Ein herzliches Dankschön geht an Andrea Salvadore, der für die Dokumentation bei La7 Regie führt und mit wachem und erfahrenem Auge seine Akteure geführt hat. Wir danken den Kameramännern Gianni Scimone und Alberto Engeli, die die amerikanische Landschaft in all ihrer Vielseitigkeit und Nuancen sensibel festgehalten haben: Wolkenkratzer, Seen, Strände, Berge und Wiesen haben sich in ihren täglichen Filmen so abgewechselt, dass man manchmal dachte, aus einem geöffneten Fenster zu blicken und Amerika beobachten zu können, ein Land, das uns Europäer doch immer noch fasziniert. Wir danken natürlich auch unseren Kolleginnen der Goethe-Institute in den Vereinigten Staaten, insbesondere Irmi Maunu-Kocian in Chicago und Annette Klein in Boston für ihre große Hilfe bei der schwierigen Reiseorganisation. Und auf keinen Fall darf ich die Übersetzer vergessen, Giles Watson und Srini, denen es von ihren Schreibtischen aus gelungen ist, unseren Blog auch auf Englisch les- und erlebbar zu machen.
Wir danken unseren Partnern: dem Corriere della Sera, der uns einmal mehr unterstützt hat, La7, die „unseren“ Film im September in der besten Prime Time senden, und der Lufthansa, die unsere Reisegruppe von Europa nach Amerika und zurück gebracht hat.
Und schließlich geht unser Dank auch an Euch alle, liebe Leser: Ihr habt mit gefiebert und den Blog mit euren ehrlichen und klugen Kommentaren richtig in Schwung gebracht. Ich hoffe, dass euch unsere amerikanische Story so in Erinnerung bleibt, als ob ihr selbst mitgefahren wart.
Herzliche Grüße
Eure
Susanne Höhn
Länderdirektorin, Goethe-Institut Italien

Beppe Severgnini









Grazie per le immagini, i racconti e le curiosità.
Grazie per la simpatia con cui ci avete condotto per mano in questo splendido viaggio.